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Dachfenster Förderung 2026 – Zuschüsse und Programme

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In Österreich wird der Einbau und Austausch von Dachflächenfenstern durch attraktive Förderungen unterstützt. Der bundesweite Sanierungsbonus für das Jahr 2026 wurde aufgrund der enormen Nachfrage Anfang Februar gestoppt. Es gibt jedoch weiterhin Möglichkeiten über die Wohnbauförderungen der Bundesländer sowie steuerliche Absetzbeträge.

Lina Strauss, Online-Redakteurin
Lina Strauss
Dachfenster Reinigung von einem Handwerker auf einem roten Dach.
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Welche Dachform hat das Gebäude?

Für den Austausch neuer Dachflächenfenster gelten in Österreich strenge Qualitätskriterien. Um förderfähig zu sein, darf der Uw-Wert maximal 1,1 W/m²K betragen. Zudem müssen beim Sanierungsbonus des Bundes mindestens 75 Prozent der Fensterflächen eines Gebäudes getauscht werden.

Förderung

Konditionen

Status 2026

Landesförderungen

Je nach Bundesland Zuschüsse oder Darlehen

Aktiv

Öko-Sonderausgaben

Steuerliche Begünstigung für thermische Sanierung

Aktiv

Sanierungsbonus

Bis zu 9.000 € Zuschuss für Fenstertausch, 30 % der Kosten

Gestoppt seit 02.02.2026

Handwerkerbonus

Förderung der Arbeitskosten

Gestoppt seit 28.02.2026

Landesförderungen & Steuerbonus

Auch wenn der Sanierungsbonus aktuell nicht verfügbar ist, sollten Sanierer:innen nicht aufgeben. In Österreich ist die Wohnbauförderung Ländersache:

  1. Wohnbauförderung der Länder: Bundesländer wie Niederösterreich, Oberösterreich oder die Steiermark bieten eigene Programme für Sanierungen. Hier werden oft nicht rückzahlbare Zuschüsse oder Zinszuschüsse für Darlehen gewährt.

  2. Energieberatung: Für fast alle Förderungen ist ein Energieberatungsprotokoll oder ein Energieausweis (nicht älter als 10 Jahre) verpflichtend. Die Beratung wird oft kostenlos oder stark vergünstigt durch die Landesenergievereine angeboten.

Öko-Sonderausgabenpauschale: Werden thermische Sanierungen durchgeführt, können diese über die Arbeitnehmerveranlagung steuerlich geltend gemacht werden, sofern eine genehmigte Bundesförderung für die Maßnahme gezahlt wurde.

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Sanierungsbonus 2026

Die Sanierungsoffensive 2026 des Bundesministeriums (BMK) war für Einzelbauteilsanierungen wie den Fenstertausch sehr begehrt.

  • Förderhöhe: Einmaliger Zuschuss von bis zu 9.000 Euro (maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten für Material und Montage).

  • Wichtiger Hinweis: Seit dem 02. Februar 2026 ist eine neue Registrierung nicht mehr möglich, da die Budgetmittel für thermische Sanierungen in Rekordzeit ausgeschöpft wurden. Bereits bestehende Registrierungen bleiben gültig und werden abgearbeitet.

  • Ausblick: Für das Jahr 2027 ist mit einer Aufstockung der Mittel zu rechnen.

Handwerkerbonus

Der Handwerkerbonus war eine Fördermaßnahme der österreichischen Bundesregierung, um die Bauwirtschaft zu stützen, Schwarzarbeit einzudämmen und private Haushalte bei Renovierungen, Sanierungen oder Wohnraumschaffung finanziell zu entlasten. Er galt für handwerkliche Arbeiten (z. B. Wände ausmalen, Fliesen legen, Installationen, Kücheneinbau, Fenstertausch), die zwischen dem 1. März 2024 und dem 31. Dezember 2025 durchgeführt wurden. Bis zum 28. Februar 2026 war die Einreichung möglich. Gefördert wurden jeweils 20 Prozent der reinen Netto-Arbeitskosten. Ausgenommen waren Materialkosten sowie Fahrtkosten, Lieferkosten oder Entsorgungsgebühren.


Voraussetzungen für eine erfolgreiche Förderung

Damit Ihr Projekt in Österreich anerkannt wird, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Professionisten-Pflicht: Die Arbeiten müssen durch einen befugten Fachbetrieb, zum Beispiel Zimmerer, Spengler oder Fensterbauer ausgeführt werden. Eine Eigenleistung ist nicht förderfähig.

  • ÖNORM-Montage: Der Einbau muss nach dem Stand der Technik, insbesondere ÖNORM B 5320, erfolgen.

  • Rechnung: Die Rechnungen müssen die Materialkosten und die Arbeitszeit detailliert ausweisen und auf die antragstellende Person ausgestellt sein.

  • Alter des Gebäudes: Das Gebäude muss zum Zeitpunkt der Sanierung oft mindestens 15 bis 20 Jahre alt sein.

Förderung beantragen: So gehen Sie vor

  1. Energieberatung buchen: Lassen Sie sich von einer offiziellen Stelle Ihres Bundeslandes beraten. Dies ist die Grundvoraussetzung für fast alle Förderwege.

  2. Angebote einholen: Kontaktieren Sie Fachbetriebe für ein detailliertes Angebot. Achten Sie auf den Nachweis des Uw-Werts.

  3. Landesförderung prüfen: Informieren Sie sich auf den Webseiten Ihres Bundeslandes über aktuelle Fristen.

  4. Umsetzung & Abnahme: Lassen Sie die Fenster montieren und fordern Sie eine Bestätigung über die fachgerechte Montage nach ÖNORM an.

Fazit: Fördermöglichkeiten für Dachfenster wirtschaftlich attraktiv

Trotz des aktuellen Stopps beim Sanierungsbonus ist der Austausch alter Dachfenster in Österreich weiterhin wirtschaftlich attraktiv. Durch die Einsparung von Energiekosten und die Inanspruchnahme von Landesförderungen amortisiert sich die Investition schnell. Arbeiten Sie eng mit erfahrenen Professionisten zusammen, um keine Fördermöglichkeit zu verpassen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die staatliche Förderung für Dachfenster?

Die Förderung durch den bundesweiten Sanierungsbonus betrug bis zu 9.000 Euro pro Projekt, wobei maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten für Material und Montage übernommen wurden. Bei reinen Einzelbauteilsanierungen, wie dem isolierten Austausch von Fenstern, lag die Pauschale oft bei maximal 5.000 Euro. Da dieser Bundes-Sanierungsbonus jedoch am 02. Februar 2026 aufgrund der hohen Nachfrage gestoppt wurde, hängen aktuelle Förderhöhen nun primär von den individuellen Programmen der Bundesländer ab, die meist ähnliche Prozentsätze oder Fixbeträge bieten.

Welche Zuschüsse gibt es für den Austausch von Dachfenstern?

Aktuell stehen vor allem die Wohnbauförderungen der einzelnen Bundesländer zur Verfügung, die den Austausch in Form von Einmalzuschüssen oder günstigen Darlehen unterstützen. Zusätzlich gibt es die Öko-Sonderausgabenpauschale, über die thermische Sanierungskosten steuerlich geltend gemacht werden können, sofern bereits eine Bundesförderung zugesagt wurde. Der Handwerkerbonus, der zuvor 20 Prozent der Arbeitskosten abdeckte, sowie der reguläre Sanierungsbonus des Bundes sind derzeit für Neuanträge geschlossen.

Welche Dachfenster werden gefördert?

Gefördert werden ausschließlich neue Dachflächenfenster, die eine hohe energetische Qualität aufweisen und einen Uw-Wert von maximal 1,1 W/m²K nicht überschreiten. Um die Förderung zu erhalten, muss der Einbau nach dem Stand der Technik gemäß ÖNORM B 5320 erfolgen und durch einen befugten Fachbetrieb durchgeführt werden. Zudem war beim Sanierungsbonus die Bedingung geknüpft, dass mindestens 75 Prozent der gesamten Fensterflächen eines Gebäudes getauscht werden müssen.

Wer bekommt eine Förderung für Dachfenster?

Förderberechtigt sind private Immobilieneigentümer:innen, deren Gebäude zum Zeitpunkt der Sanierung in der Regel mindestens 15 bis 20 Jahre alt ist. Eine grundlegende Voraussetzung für den Erhalt fast aller Zuschüsse ist die Inanspruchnahme einer offiziellen Energieberatung sowie das Vorliegen eines gültigen Energieausweises. Die Förderung ist zudem an die Durchführung durch Fachbetriebe gebunden; Arbeiten in Eigenleistung werden nicht finanziell unterstützt.

Werden neue Dachfenster gefördert?

Ja, der Austausch alter Fenster gegen neue, thermisch optimierte Dachflächenfenster wird im Rahmen der thermischen Sanierung gefördert. Die Förderung bezieht sich dabei explizit auf den Bestandsschutz und die energetische Verbesserung bestehender Gebäude, während der Neubau oder reine Dachgeschossausbau ohne vorherigen Bestand meist nicht unter diese spezifischen Sanierungsprogramme fällt. Da die Bundesmittel für 2026 derzeit erschöpft sind, ist eine neue Förderung aktuell nur über die Landesprogramme möglich.

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