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Wo wird die Klimaanlage benötigt?

Klimaanlage für Haus & Einfamilienhaus: Typen, Vorteile und Kosten

Steigende Temperaturen machen Klimaanlagen in vielen Haushalten zu einer attraktiven Lösung, um an heißen Sommertagen für angenehme Raumtemperaturen zu sorgen. Moderne Systeme sind leise, arbeiten effizient und lassen sich intelligent steuern. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Typen, ihre Kosten, den optimalen Einsatz und geben praktische Tipps zu Wartung, Pflege und Installation durch einen Fachbetrieb.

Nahaufnahme des Innengeräts einer Klimaanlage

Ist ein Klimagerät im Haus sinnvoll?

Für viele Eigenheimbesitzer:innen wird die Frage nach einer Kühlung vor allem dann akut, wenn sich das Haus im Sommer stark aufheizt. Besonders betroffen sind das Dachgeschoß sowie Räume mit großen Fensterflächen auf der Süd- oder Westseite. In modernen, gut gedämmten Gebäuden bleibt die Wärme zudem oft lange im Haus – ein Vorteil im Winter, im Sommer jedoch eine Herausforderung.

Zu den wichtigsten Vorteilen einer Klimaanlage gehören:

  • Spürbare Abkühlung an Hitzetagen: Selbst bei Außentemperaturen über 30 °C bleibt es in Wohn- und Schlafräumen angenehm kühl.

  • Bessere Schlaf- und Lebensqualität: Ein Klimagerät verhindert nächtliches Schwitzen. Tagsüber fördert die Temperatur die Konzentration.

  • Schutz vor Feuchtigkeit: Die Geräte reduzieren die Luftfeuchtigkeit und können so helfen, Feuchtigkeitsschäden zu verringern.

  • Wertsteigerung der Liegenschaft: Eine fest installierte Anlage gilt als modernes Ausstattungsmerkmal und erhöht die Attraktivität beim Verkauf.

  • Ganzjahresnutzung mit Heizfunktion: Viele moderne Split-Geräte verfügen über eine integrierte Heizfunktion (Luft-Luft-Wärmepumpe).

Klimaanlage an der Wand
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Die wichtigsten Klimaanlagen-Typen für Einfamilienhäuser

Beim Einbau eines Raumkühlgeräts im Eigenheim gibt es verschiedene Systeme, die sich in Aufbau, Funktionsweise, Effizienz und Kosten deutlich unterscheiden. Für ein Einfamilienhaus sind Mono- oder Multi-Split-Systeme die beste Wahl, da sie effizient, leise und flexibel einsetzbar sind. Monoblock-Geräte eignen sich eher als temporäre Lösung in einzelnen Räumen. Zentrale Lüftungsanlagen sind vor allem bei Neubauten oder großen Häusern mit hohem Kühlbedarf sinnvoll. Smarte Systeme bieten zusätzlichen Komfort und helfen, Elektrizität zu sparen.

Monoblock-Klimaanlage: Flexible, kompakte Raumkühlung

Monoblock-Klimaanlagen sind kompakte, meist mobile Geräte, die in einem Raum aufgestellt werden.

  • Wärmeabfuhr per Abluftschlauch: Der Schlauch muss durch das Fenster – oft bleibt dieses einen Spalt offen.

  • Fensterdurchführungen helfen: Abdichtungen reduzieren den Wärmeeintrag, verhindern ihn aber nicht vollständig.

  • Einschränkungen: Das offene Fenster mindert den Kühleffekt.

  • Laut & verbrauchsintensiv: Deutlich hörbarer Betrieb und höherer Energieverbrauch.

  • Pluspunkte: Günstig in der Anschaffung, unkompliziert in der Installation.

  • Einsatzbereich: Gut für kurzfristige Raumkühlung, aber keine dauerhafte Hauslösung.

Verdunstungskühler

Mobile Klimageräte ohne Abluftschlauch kühlen die Luft allein durch Verdunstung von Wasser – dadurch steigt jedoch die Luftfeuchtigkeit. Da sie keinen Abluftschlauch benötigen, sind sie besonders flexibel einsetzbar. Ihre Kühlleistung ist allerdings deutlich geringer als die von Klimaanlagen mit Abluftsystem. Deshalb eignen sich diese Geräte vor allem für kleinere Räume und trockene Klimazonen.

Mono-Split-Klimaanlagen für einzelne Räume

  • Ein Raum, ein Außengerät: Mono-Split-Anlagen bestehen aus einem Innengerät für die Raumluftkühlung und einem Außengerät, das die Wärme abführt.

  • Verbunden durch Kältemittelleitungen: Diese führen durch die Wand und koppeln Innen- und Außengerät.

  • Individuelle Temperatursteuerung: Jeder Raum lässt sich separat regeln – perfekt für maßgeschneiderten Komfort.

  • Heizen inklusive: Viele Modelle haben eine Heizfunktion und arbeiten wie eine Wärmepumpe.

  • Effizient & leise: Ideal für eine energieeffiziente, geräuscharme Klimatisierung.

  • Fachgerechte Montage nötig: Die Installation gehört zwingend in die Hände eines Professionisten, da der Umgang mit Kältemitteln (gemäß F-Gase-Verordnung) spezielles Know-how erfordert.

Multi-Split-Systeme für mehrere Räume

  • Ein Außengerät, viele Räume: Ein Multi-Split-System versorgt mehrere Innengeräte in unterschiedlichen Zimmern über nur eine Zentraleinheit im Außenbereich.

  • Individuelle Steuerung: Jeder Raum kann unabhängig klimatisiert und geregelt werden – ideal für unterschiedliche Temperaturwünsche in Wohn- und Schlafräumen.

  • Aufwendigere Installation: Mehrere Innengeräte bedeuten mehrere Kältemittelleitungen, oft quer durch Wände oder Decken, teilweise über längere Strecken.

  • Planung ist Pflicht: Die komplexe Technik erfordert eine sorgfältige Abstimmung der Arbeiten und die Einhaltung der ÖNORMEN zur Schallentwicklung im Außenbereich.

  • Optimal im Neubau: Leitungen können direkt im Dachtragwerk oder unter Putz versteckt verlegt werden.

  • Auch im Altbau möglich: Die Nachrüstung der Klimaanlage ist machbar, jedoch meist mit höherem Stemm- oder Verlegeaufwand verbunden.

Zentrale Klimaanlage für das Einfamilienhaus

Zentrale Klimaanlagen verteilen die gekühlte Luft über ein fest installiertes Kanalsystem im gesamten Haus. Sie kommen vor allem in Neubauten oder bei Häusern mit einer bestehenden Lüftungsanlage zum Einsatz, die bereits über entsprechende Luftkanäle verfügt. Diese Anlagen sind sehr leistungsstark, können mehrere Räume gleichzeitig klimatisieren und bieten hohen Komfort.

Allerdings ist die Installation komplex und deutlich kostenintensiver als bei Split- oder Monoblock-Systemen. Meist handelt es sich bei zentralen Anlagen um Multi-Split-Systeme mit Luftkanalverteilung oder um integrierte Wärmepumpen, die sowohl Heizen als auch Kühlen ermöglichen.

Luft-Wasser-Wärmepumpen als Alternative zum Klimagerät

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind eine umweltfreundliche Alternative zum klassischen Klimagerät. Sie entziehen der Außenluft Wärme und geben diese an ein wasserbasiertes Heizsystem im Haus ab, um die Räume zu erwärmen. Viele modernen Modelle können ihren Kreislauf umkehren: Dann entziehen sie dem Hausinneren Wärme, geben diese nach außen ab und kühlen so aktiv die Innenräume.


Smarte Klimaanlagen: Komfort und Energieeffizienz vereint

Smarte Klimageräte sind meist moderne Split-Systeme, die sich per App oder Sprachassistent bedienen lassen. Sie bieten Komfortfunktionen wie Zeitplanung, automatische Anpassung an die Außentemperatur und Fernsteuerung. Durch gezieltes und bedarfsgerechtes Kühlen lässt sich wertvolle Energie sparen, was den Betrieb nachhaltiger macht. Meist lassen sich diese Systeme problemlos in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren und mit der eigenen PV-Anlage koppeln, um den Eigenverbrauch des erzeugten Sonnenstroms zu optimieren.

Ein Mann mit Arbeitshandschuhen montiert eine helle, wandhängende Split-Klimaanlage in einem Zimmer; seitliche Nahaufnahme mit Vorhängen im Hintergrund und Teilansicht der Gerätefront.
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Planung und Einbau einer Klimaanlage im Haus

Der Einbau einer Klimaanlage im Einfamilienhaus sollte sorgfältig geplant werden. Neben der Auswahl des passenden Systems sind die baulichen Voraussetzungen, die Positionierung der Geräte und die fachgerechte Installation entscheidend für Effizienz, Komfort und Sicherheit.

Voraussetzungen für den Einbau im Einfamilienhaus

  • Baubewilligung & Meldepflicht: In Österreich ist die Installation von Außengeräten oft melde- oder sogar bewilligungspflichtig. Da die Außeneinheit das Ortsbild beeinflussen kann und Lärmschutzrichtlinien (nach ÖNORM S 5021) einzuhalten sind, variieren die Vorschriften je nach Bundesland und Gemeinde. Klären Sie dies unbedingt vorab mit der zuständigen Baubehörde oder dem Magistrat. Insbesondere bei den Abständen zur Nachbar-Liegenschaft gibt es strikte Vorgaben.

  • Platz für das Außengerät: Das Gerät benötigt einen stabilen, gut belüfteten Standort, idealerweise an einer schattigen Hauswand oder am Boden. Es muss ausreichend Freiraum zur Luftzirkulation vorhanden und für den Professionisten zur Wartung leicht zugänglich sein.

  • Leitungsführung: Die Kältemittelleitungen werden durch Wände oder Decken geführt. Bei Bestandsgebäuden sind dafür Mauerdurchbrüche oder Installationskanäle notwendig. In Österreich wird hierbei besonders auf den Brand- und Schallschutz geachtet.

  • Elektrischer Anschluss: Ein fachgerecht abgesicherter Anschluss für die Elektrizität in der Nähe der Geräte ist zwingend. Die Installation muss den geltenden ÖVE-Normen entsprechen und von einem befugten Elektrotechnik-Fachbetrieb durchgeführt werden.

  • Isolierung und Fenster: Eine gute Isolierung und dichte Fenster (nach OIB-Richtlinie 6) verbessern die Effizienz des Klimageräts, da sie den Hitzeeinintrag minimieren. Auch in einem weniger gut gedämmten Heim kann gekühlt werden, allerdings steigt dann die Energierechnung.

Tipps zur optimalen Positionierung der Geräte

Die richtige Platzierung des Innengeräts ist entscheidend für die Luftverteilung:

  • Möglichst zentral im Raum platzieren für eine gleichmäßige Kühlung.

  • Nicht direkt über Sitz- oder Schlafplätzen installieren, um unangenehme Zugluft zu vermeiden.

  • Abstand zu Wärmequellen wie Lampen oder Elektrogeräten einhalten, um die Thermostat-Messung nicht zu verfälschen.

Auch die Platzierung des Außengeräts beeinflusst die Leistung der Klimaanlage. Beachten Sie dabei folgende Punkte:

  • An einem schattigen und gut belüfteten Ort aufstellen, um Überhitzung zu vermeiden

  • Nicht in der Nähe von Schlafzimmerfenstern platzieren, da Betriebsgeräusche die Nachtruhe stören können.

  • Leichten Zugang für Wartung und Reparatur sicherstellen

  • Auf ausreichend Abstand zu Mauern oder Hindernissen achten, damit die Luftzirkulation nicht behindert wird

Monteur baut eine Klimaanlage ein
Eine Fachfirma sorgt für die optimale Platzierung der Geräte, damit die Klimaanlage effizient arbeitet und Zugluft sowie Geräusche reduziert werden.

Wie viele Klimaanlagen brauchen Sie für ein Haus?

Die Anzahl der benötigten Klimageräte hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Größe und Aufteilung des Hauses: Je mehr Quadratmeter die Liegenschaft hat und je mehr Räume unabhängig voneinander temperiert werden sollen, desto mehr Geräte werden benötigt. Offene Grundrisse brauchen weniger Einheiten als viele kleine, abgeschlossene Zimmer.

  • Anzahl der zu kühlenden Räume: Nicht alle Räume müssen gekühlt werden. Konzentrieren Sie sich auf die am meisten genutzten oder am stärksten aufgeheizten Zimmer (z. B. Schlafräume im Dachtragwerk).

  • Art des Klimasystems: Multi-Split-Systeme ermöglichen die Versorgung mehrerer Innengeräte durch ein einziges Außengerät, was den Platzbedarf und die Optik der Fassade verbessert. Bei Monoblock- oder mobilen Geräten ist für jeden Raum ein eigenes Gerät nötig.

  • Isolierung und Nutzung: Gut isolierte Häuser (entsprechend dem aktuellen EAVG) benötigen eine geringere Kühlleistung, da weniger Wärme eindringt. Auch die Nutzung der Räume spielt eine Rolle – Zimmer mit vielen elektronischen Geräten oder großer Sonneneinstrahlung brauchen mehr Kühlung.

In kleinen bis mittelgroßen Einfamilienhäusern sind meist ein bis drei Innengeräte ausreichend, die jeweils in einzelnen Zimmern installiert werden. Für größere Häuser oder komplexere Anforderungen empfiehlt sich eine individuelle Planung durch einen Professionisten, um eine optimale Kühlleistung und Energieeffizienz sicherzustellen.

Wer baut Klimaanlagen ein?

Der Einbau einer Klimaanlage erfordert spezielle Fachkenntnisse, insbesondere im Umgang mit Kältemitteln und bei der korrekten Installation der Leitungen. Ein erfahrener Professionist bietet umfassende Beratung bei der Auswahl der passenden Anlage, übernimmt die sorgfältige Planung und Dimensionierung des Systems und sorgt für eine fachgerechte Montage sowie Inbetriebnahme. Zudem gewährleistet er die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben (wie der F-Gase-Verordnung und lokaler Bauvorschriften) sowie Sicherheitsbestimmungen und bietet Garantie- und Serviceleistungen an, die den langfristigen Betrieb der Klimaanlage absichern.

Mobile Geräte stellen hier eine Ausnahme dar, da sie keinen komplexen Aufbau erfordern. Für fest installierte Systeme sollte hingegen immer ein befugter Fachbetrieb beauftragt werden.

Gesundheitliche Risiken durch Klimaanlagen

Klimaanlagen sind bei sachgemäßer Nutzung gesundheitlich unbedenklich. Allerdings können verschmutzte Filter zur Vermehrung und Verbreitung von Bakterien und Schimmel führen, was Allergien und Atemwegserkrankungen begünstigen kann. Deshalb ist eine regelmäßige Wartung essenziell. In Österreich wird zudem empfohlen, die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen nicht zu groß zu wählen, um den Kreislauf zu schonen.

Klimaanlage an der Wand
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7 Tipps für den effektiven Einsatz Ihrer Klimaanlage

Damit Ihr Klimagerät effizient arbeitet und die Energiekosten niedrig hält, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Achten Sie auf die Energieeffizienz: Wählen Sie Geräte mit hoher Energieeffizienzklasse (mindestens A, besser A++ oder A+++), um Elektrizität zu sparen und die Umwelt zu schonen.

  2. Nur bei Bedarf einschalten: Aktivieren Sie die Kühlung nur, wenn Sie zu Hause sind und tatsächlich eine Temperatursenkung wünschen. So vermeiden Sie unnötigen Energieverbrauch.

  3. Fenster geschlossen halten und Sonnenschutz nutzen: Halten Sie während des Kühlbetriebs Fenster und Türen geschlossen. Verwenden Sie Außenjalousien oder Rollläden, um direkte Sonneneinstrahlung in die Liegenschaft zu reduzieren.

  4. Abends und nachts lüften: Nutzen Sie die kühleren Abend- und Nachtstunden zum Lüften, um frische Luft hereinzulassen, ohne dass die Räume unnötig aufheizen.

  5. Wärmespeicherfähigkeit des Gebäudes berücksichtigen: Gebäude mit hoher Speichermasse, etwa aus Beton oder Ziegeln, speichern tagsüber viel Wärme. Die Klimaanlage muss in diesen Fällen mehr leisten, um die Räume zu kühlen.

  6. Auf Inverter-Technologie achten: Geräte mit Inverter passen ihre Leistung automatisch an den tatsächlichen Kühlbedarf an, arbeiten effizienter und verbrauchen weniger Energie als herkömmliche On/Off-Geräte.

  7. Leistung des Geräts richtig dimensionieren: Wählen Sie das Gerät passend zur Wärmelast des Raums. Ein zu groß dimensioniertes Gerät kühlt zwar schnell, verbraucht aber unnötig viel Strom. Ein zu kleines Gerät kommt mit der Kühlung nicht nach und läuft permanent unter Volllast.

So viel kostet eine Klimaanlage in Österreich

Die Kosten für eine Klimaanlage im Einfamilienhaus fallen je nach Anlagentyp sehr unterschiedlich aus. Auch die unterschiedlichen Tarife der Energieversorgungsunternehmen und die Honorare der Professionisten sind Faktoren, die Sie beachten müssen. Grob können Sie mit folgenden Kosten rechnen:

Art des Klimageräts

Gerätepreis inkl. Umsatzsteuer*

Montage durch Professionisten*

Gesamtkosten (Richtwert)

Mobiles Monoblock-Gerät

ca. 200-900 €

Keine

ca. 200-900 €

Mono-Split-Anlage

ca. 800-2.000 €

ca. 1.200-2.500 €

ca. 2.000-4.500 €

Multi-Split-Anlage

ca. 1.500-5.500 €

ca. 1.200-2.800 €

ca. 2.700-8.300 €

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Wird eine Klimaanlage im Einfamilienhaus gefördert?

In Österreich werden reine Klimageräte (die ausschließlich kühlen) derzeit nicht direkt staatlich bezuschusst. Eine Förderung ist jedoch indirekt über folgende Wege möglich:

  • Sanierungsbonus für den Kesseltausch: Wenn Sie eine Wärmepumpe installieren, die auch über eine Kühlfunktion verfügt (aktive Kühlung), können Sie die attraktiven Bundesförderungen der Umweltförderung nutzen.

  • Wohnbauförderung der Länder: Viele Bundesländer (z. B. Niederösterreich oder die Steiermark) fördern hocheffiziente Wärmepumpensysteme oder kontrollierte Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung, sofern diese zur Senkung des Heizwärmebedarfs beitragen.

  • Kombination mit PV-Anlage: Über das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) wird zwar nicht das Klimagerät selbst gefördert, aber die notwendige PV-Anlage. Da Klimageräte meist dann laufen, wenn die Sonne scheint, optimieren sie den Eigenverbrauch Ihres Sonnenstroms massiv.

Wartung und Pflege Ihrer Klimaanlage

Eine Klimaanlage sollte etwa alle zwei Jahre von einem Professionisten gewartet werden, wenn sie primär in den Sommermonaten zur Kühlung betrieben wird. Bei dieser Inspektion prüft der Techniker unter anderem den Zustand der Leitungen sowie den Füllstand des Kältemittels (Dichtheitsprüfung).

Die Kosten für die Wartung eines Klimageräts unterscheiden sich je nach Systemtyp und Komplexität. In Österreich müssen Sie bei Multi-Split-Anlagen mit Kosten zwischen 100 und 300 Euro rechnen.

Um die Lebensdauer des Geräts zu verlängern, sollten Sie zudem darauf achten, dass die Geräte frei von Staub und Verschmutzungen bleiben und die Luftzufuhr – insbesondere beim Außengerät – nicht durch Pflanzen oder Gegenstände blockiert wird. Einmal pro Jahr sollte der Filter in jedem Gerät gereinigt oder getauscht werden. Für einen Ersatzfilter sollten Sie mit etwa 15 Euro kalkulieren.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel Elektrizität verbraucht eine Klimaanlage im Haus?

Mono- und Multi-Split-Anlagen verbrauchen meist etwa 1 bis 3 kWh pro Betriebsstunde. Der konkrete Energieverbrauch hängt von der Größe der Liegenschaft, der eingestellten Kühlleistung und der Außentemperatur ab. Moderne Geräte mit Inverter-Technologie passen ihre Leistung stufenweise an und arbeiten so besonders effizient.

Kann eine Klimaanlage auch heizen?

Ja, viele moderne Split-Geräte können den Kältekreislauf umkehren und fungieren dann als Luft-Luft-Wärmepumpe. Sie eignen sich in Österreich ideal als ergänzende Heizquelle in der Übergangszeit oder um Sonnenstrom aus der eigenen PV-Anlage effizient zu nutzen.

Welche Klimaanlage eignet sich für ein kleines Einfamilienhaus?

Für dauerhaft effizientes Kühlen ist eine Split-Anlage die beste Wahl. Ob Mono- oder Multi-Split besser geeignet ist, hängt davon ab, wie viele Räume (z. B. Wohnzimmer und Schlafzimmer im Dachtragwerk) Sie kühlen möchten. Ein Professionist kann hier die genaue Heiz- und Kühllast berechnen.

Kann ich in meiner Liegenschaft ein zentrales Klimagerät installieren?

Ein zentrales System kann installiert werden, benötigt aber entsprechende Lüftungskanäle. In österreichischen Einfamilienhäusern ist dies eher selten und wird meist im Zuge eines Neubaus als kontrollierte Wohnraumlüftung mit Kühlfunktion realisiert. Die Nachrüstung im Altbau ist aufgrund der nötigen Mauerdurchbrüche oft sehr kostspielig.

Welches System ist am effektivsten?

Am effektivsten für das Eigenheim sind Split-Klimageräte. Sie bieten die höchste Kühlleistung bei geringstem Energieverbrauch und arbeiten zudem sehr leise.

Wie laut sind Klimaanlagen im Betrieb?

Mobile Monoblock-Geräte erreichen oft 50 bis 65 dB, was in etwa einem Staubsauger entspricht. Split-Geräte sind mit 20 bis 35 dB im Innenraum deutlich leiser, da das lautere Aggregat (der Kompressor) im Außenbereich an der Fassade oder auf der Bodenplatte montiert wird. Beachten Sie hierbei die Grenzwerte der ÖNORM S 5021 zum Schutz der Nachbarschaft.

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