Kosten & Preise für PV-Anlagen und ihre Bestandteile
2026 kostet eine PV-Anlage mit Batteriespeicher für ein Einfamilienhaus bei einer Leistung von 5 bis 10 kWp zwischen 13.000 und 25.000 Euro. Die Preise für Sonnenstromanlagen variieren je nach Größe und Leistung erheblich. Erfahren Sie, welche Faktoren die Gesamtkosten beeinflussen, was Sie für Batteriespeicher und Installation einplanen sollten und mit welchen laufenden Kosten Sie für Ihre PV-Anlage rechnen müssen.
Was kostet eine PV-Anlage fürs Einfamilienhaus?
Im Durchschnitt kostet eine PV-Anlage mit Batteriespeicher für ein Einfamilienhaus zwischen 13.000 und 25.000 Euro bei einer Leistung von 5 bis 10 kWp. Wichtige Faktoren, die die Kosten für Photovoltaik beeinflussen, sind:
die Größe der Anlage (bestimmt durch die Anzahl und Leistung der PV-Module),
die Qualität und Marke der Komponenten,
der Installationsaufwand,
steuerliche Vorteile und mögliche Förderungen für PV-Anlagen (z. B. nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, EAG),
und regionale Preisunterschiede in Österreich.
Kosten PV-Anlage für ein Einfamilienhaus ohne Batteriespeicher
* Preise sind Durchschnittswerde in Österreich und dienen zur Orientierung
Kosten Solaranlage für ein Einfamilienhaus mit Speicher
* Preise sind Durchschnittswerte in Österreich und dienen zur Orientierung
Um die genauen Kosten einer auf Ihr Einfamilienhaus und Ihren Energiebedarf abgestimmten Solaranlage zu ermitteln, ist individuelle Beratung notwendig. Professionisten in Ihrer Region können Ihnen ein Offerte erstellen.
Was kostet eine Solaranlage pro kWp?
Eine PV-Anlage kostet in der Anschaffung in Österreich durchschnittlich zwischen 1.200 und 1.800 Euro pro kWp ohne Batteriespeicher. Die genauen Kosten für Ihre Photovoltaikanlage variieren je nach Größe und Typ:
*Preise sind Durchschnittswerte in Österreich und dienen zur Orientierung.
Preise für PV-Module
Für die PV-Module selbst fallen Kosten von etwa 40 bis 50 Prozent der Gesamtkosten an. In der Regel erhalten Sie Ihre Sonnenstromanlage aber als Gesamtpaket von einem PV-Installateur.
Sie sollten sich nicht ausschließlich am Preis orientieren: Steht Ihnen nur eine kleine Fläche zur Verfügung, benötigen Sie zwar teurere Module mit hohem Wirkungsgrad, aber auch die Anzahl der Module ist geringer. Ein Blick in unseren Preisvergleich von PV-Modulen kann Ihnen eine erste Entscheidungshilfe für die passende Wahl sein.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung
Was kostet ein Wechselrichter?
Ein Wechselrichter (auch Inverter genannt) wandelt den Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um und macht etwa 10 bis 15 Prozent der Gesamtkosten einer PV-Anlage aus. Der genaue Preis hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der Anlagenleistung, der Nennleistung des Inverters, der Marke und Qualität.
In der Regel ist der Wechselrichter jedoch Teil des Gesamtpakets. Der Kostenpunkt für einen Wechselrichtertausch nach 12 bis 15 Jahren liegt in Österreich bei ca. 1.500 bis 2.500 Euro für Standard-Wechselrichter, bei Hybrid-Wechselrichtern mit Batterieanbindung entsprechend höher.
Was kostet ein Batteriespeicher?
Ein Batteriespeicher für PV-Anlagen erhöht die Kosten der Anlage maßgeblich, ist aber wichtig für einen hohen Direktverbrauch. Die genauen Kosten hängen von der Speicherkapazität ab. Generell rechnet man in Österreich mit Aufpreisen von etwa 4.000 bis 10.000 Euro für Batteriespeicher von 5 bis 10 kWh.
* Preise sind Durchschnittswerte in Österreich (als Teil der Gesamtanlage) und dienen zur Orientierung.
Auch der nachträgliche Einbau eines Batteriespeichers lohnt sich und kann den Direktverbrauch Ihrer Elektrizität von etwa 30 Prozent auf 60 bis 80 Prozent erhöhen. Lassen Sie Ihren Batteriespeicher nachträglich einbauen, fallen neben den Gerätekosten noch Montagegebühren für den Professionisten an. PV-Installateure beraten Sie gern bezüglich Ihrer Möglichkeiten.
Was kostet die Montage von PV-Anlagen?
Die Montagekosten für eine PV-Anlage sind ein wesentlicher Bestandteil der Offerte. Für die Montage der kompletten Sonnenstromanlage inklusive Zubehör fallen in Österreich durchschnittlich 3.500 Euro (z. B. bei einer 8 kWp-Anlage) an. Wie viel Sie final für die Montage Ihrer PV-Anlage bezahlen, hängt von unterschiedlichen Faktoren wie der Montageart, dem Stundenlohn der Professionisten und den individuellen Gegebenheiten auf dem Dachtragwerk ab.
Die Einhaltung der österreichischen Normen (ÖVE/ÖNORM EN 62446, ÖVE E 8001) ist dabei obligatorisch. Ein Anschluss an den Netzbetreiber bzw. Betreiber des Verteilernetzes über einen neuen Zählpunkt (Smart Meter) ist ebenfalls erforderlich.
*Preise sind Durchschnittswerte in Österreich und dienen zur Orientierung.
Die Kosten für die Montage der PV-Anlage hängen dabei nicht unbedingt mit der Anlagengröße zusammen. Eine größere Anlage verdoppelt somit nicht zwingend die Montagekosten, da der Aufwand nicht pro Kilowattpeak gleichmäßig steigt. Dementsprechend berechnen einige Firmen die Installation nach Pauschale, andere pro Kilowattpeak.
Laufende Kosten für Photovoltaikanlagen
Wie bei anderen technischen Geräten müssen Sie auch bei einer Photovoltaikanlage mit laufenden Betriebskosten rechnen. Nach der Installation fallen in Österreich jedoch meist nur sehr geringe laufende Kosten an.
Stromkosten
Trotz eigener Energieerzeugung ist Ihr Sonnenstrom für Sie nicht vollkommen kostenfrei. Die sogenannten Stromgestehungskosten für das Erzeugen von Sonnenstrom fallen im Vergleich zur Elektrizität aus dem öffentlichen Netz allerdings viel günstiger aus.
*Quellen: E-Control / OeMAG (Stand: Februar 2026), Kosten sind Durchschnittswerte in Österreich und dienen zur Orientierung.
Wartung, Reinigung und Versicherung
Eine Wartung und Reinigung der PV-Anlage ist nicht allzu oft notwendig. Versicherungen für Sonnenstromanlagen sind freiwillig. Mieten oder leasen Sie eine PV-Anlage, ist die Versicherung in der Regel Bestandteil des Vertrags. Sie können in Österreich mit folgenden Kosten rechnen:
*Preise sind Durchschnittswerte in Österreich und dienen zur Orientierung.
Förderungen
Da Solarenergie vom Staat als sehr umweltfreundlich eingestuft wird, gibt es attraktive Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Photovoltaikanlagen in Österreich. Dazu gehört insbesondere das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), über das Investitionszuschüsse durch die EAG-Abwicklungsstelle (OeMAG) vergeben werden. Der EAG-Investitionszuschuss bietet Förderbeträge zwischen 120 und 150 Euro pro kWp (netto) für PV-Anlagen. Zusätzlich können bis zu 150 Euro/kWh für Batteriespeicher gefördert werden.
Die Umsatzsteuerbefreiung (0 Prozent USt) endete mit 31. März 2025. Übergangsregelung bis 31.12.2025 nur für Verträge vor 07.03.2025.
Informieren Sie sich bei Ihrem PV-Installateur auch, welche landesspezifischen Förderungen (z. B. im Rahmen der Wohnbauförderung der Länder) für Sie infrage kommen, oder konsultieren Sie Banken und private Partner (z. B. Raiffeisen Förderungsberatung, s Bausparkasse, Erste Bank / Sparkasse).
Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihr Solarprojekt erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie entwickeln sich die Preise für PV-Anlagen in der Zukunft?
Die Preisentwicklung für PV-Anlagen hat in den letzten Jahren starke Rückgänge gezeigt. Aktuell (2025/2026) liegt der Preis pro kWp ohne Batteriespeicher in Österreich bei etwa 1.200 bis 1.800 Euro. Für die kommenden Jahre wird erwartet, dass die Preise stabil bleiben oder sich nur geringfügig anpassen. Kleinanlagen (3–4 kWp) kosten aktuell etwa 8.000 bis 13.000 Euro inklusive Batteriespeicher (5 kWh), während große Anlagen (10 kWp) inklusive Batteriespeicher (10 kWh) bei 19.000 bis 28.000 Euro liegen.
Lohnt sich eine PV-Anlage in 2026?
Ja, eine PV-Anlage lohnt sich, da die Stromgestehungskosten weiterhin deutlich unter den Kosten für Netzstrom liegen. Durch Förderungen wie den EAG-Investitionszuschuss (120–150 Euro pro kWp) amortisieren sich die Anlagen relativ zügig, insbesondere wenn Sie einen hohen Direktverbrauch erzielen.
Wie viel kostet Photovoltaik auf dem Dach?
Die durchschnittlichen Kosten für eine PV-Anlage liegen in Österreich bei etwa 1.200 bis 1.800 Euro pro kWp ohne Batteriespeicher. Für ein typisches Einfamilienhaus mit einer Anlage von 8 kWp inklusive Batteriespeicher (8 kWh) ist mit Kosten von rund 16.000 bis 22.000 Euro vor Förderung zu rechnen.
Wie hoch ist der Einspeisetarif in 2026?
Der Einspeisetarif (OeMAG-Tarif) orientiert sich in Österreich am Marktpreis und liegt aktuell bei etwa 5–8 Cent pro kWh (variabel). Da die Preise für Elektrizität aus dem Netz deutlich höher sind (ca. 20–30 Cent/kWh) als die Einspeisegutschrift, ist es wirtschaftlich am sinnvollsten, möglichst viel Sonnenstrom selbst zu verbrauchen (hoher Direktverbrauch).
Gilt der Nullsteuersatz für PV-Anlagen auch in Österreich?
In Österreich galt zeitweise der Nullsteuersatz (Umsatzsteuerbefreiung) für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 35 kWp. Diese Regelung ist jedoch mit 31. März 2025 ausgelaufen. Aktuell (2026) fällt daher wieder die reguläre Umsatzsteuer an. Informieren Sie sich bei Ihrem Installateur oder Steuerberater über die aktuelle Rechtslage.
Wie lange hält eine Sonnenstromanlage auf dem Dach?
Die Lebensdauer einer Sonnenstromanlage beträgt im Schnitt 25 bis 30 Jahre, bei guter Wartung und Pflege können sie auch bis zu 40 Jahre halten und effizient Elektrizität liefern. Wechselrichter müssen meist nach 12 bis 15 Jahren getauscht werden.
Was sind Stromgestehungskosten?
Die Stromgestehungskosten von PV-Anlagen sind eine Kennzahl zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Sie geben an, wie viel es über die gesamte Lebensdauer der Anlage kostet, eine Kilowattstunde (kWh) Energie zu erzeugen.