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Förderung für Wärmepumpen 2026 – Zuschüsse & Voraussetzungen

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Auch 2026 lohnt sich der Kesseltausch in Österreich dank attraktiver Förderungen für Wärmepumpen. Da die Bundesförderungen für dieses Jahr bereits ausgeschöpft sind, rücken regionale Landeszuschüsse und Steuervorteile in den Fokus. Erfahren Sie, welche Zuschüsse es gibt, welche Wärmepumpen eine Förderung erhalten und wie Sie einen Förderantrag stellen.

Lina Strauss, Online-Redakteurin
Lina Strauss
Wärmepumpe im Garten vor einem Haus im Grünen
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Womit möchten Sie in Zukunft heizen?

Werden Wärmepumpen in Österreich 2026 noch gefördert?

Im Rahmen der „Sanierungsoffensive“ ist die bundesweite Wärmepumpen-Förderung für das Jahr 2026 ausgeschöpft. Ebenso stehen in diesem Jahr keine Fördergelder mehr für die soziale Zusatzförderung „Sauber Heizen für Alle“ zur Verfügung. Bei der Neuauflage der Sanierungsoffensive im Jahr 2027 sind wieder 360 Millionen Euro Förderbudget vorgesehen, wie das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) mitteilte. Weiterhin können noch regionale Förderungen für Wärmepumpen verfügbar sein. Erkundigen Sie sich dafür bei Ihrer örtlichen Behörde oder fragen Sie direkt Ihren Fachbetrieb.

Planen Sie einen Heizungstausch, sollten Sie frühzeitig Angebote von Fachbetrieben einholen. So haben Sie alle Unterlagen griffbereit und können Ihren Antrag sofort stellen, sobald die neuen Fördergelder für das kommende Jahr freigegeben werden.

Österreichische Wärmepumpen-Förderungen im Jahr 2026
Übersicht der verfügbaren Förderungen für Wärmepumpen in Österreich.

Bundesweite Förderungen für Wärmepumpen in Österreich

In Österreich ist die bundesweite Förderung für Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizungen in zwei Programme unterteilt. Die „Sanierungsoffensive“ richtet sich an alle Hauseigentümer:innen, während das Zusatzprogramm „Sauber Heizen für Alle“ einkommensschwachen Haushalten Unterstützung bietet. Die Förderprogramme sind für das Jahr 2026 zwar bereits ausgeschöpft, für 2027 sind sie jedoch bereits mit dem gleichen Förderbudget angekündigt.

Die bundesweiten Förderungen für Wärmepumpen in Österreich im Überblick:

Förderprogramm

Wer wird gefördert?

Geförderte Maßnahme

Förderhöhe für Wärmepumpen

Förderstatus

Sanierungsoffensive (Kesseltausch)

Alle Eigentümer:innen und Mieter:innen

Tausch einer fossilen Heizung gegen eine Wärmepumpe

Max. 30 % der Kosten

bis 7.500 € zzgl. Boni

Aktuell ausgeschöpft, für 2027 neu geplant

Sauber Heizen für Alle

Einkommensschwache Haushalte (nur Eigentümer:innen)

Tausch einer fossilen Heizung gegen eine Wärmepumpe

Bis zu 100 % der Kosten

max. 25.586 € bis 37.550 €

Aktuell ausgeschöpft, für 2027 neu geplant

Stand: September 2026

Monteur arbeitet an einer Wärmepumpe, die an einer Hausfassade steht.
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Sanierungsoffensive: Bundesweite Wärmepumpen-Förderung in Österreich

Die Sanierungsoffensive des Bundes unterstützt Haushalte finanziell beim Umstieg von alten, fossilen Heizungen auf klimafreundliche Systeme in Bestandsgebäuden. Neben der Rubrik „Kesseltausch“ gibt es im Rahmen dieser Bundesförderung auch einen Sanierungsbonus für die thermisch-energetische Sanierung. Die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) ist die zentrale Abwicklungsstelle, über die Sie Ihre Anträge einreichen und die Auszahlung der Fördergelder erfolgt.

Aktueller Stand: Fördertopf 2026 ausgeschöpft, neues Budget für 2027 geplant

Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Fördermittel für das Jahr 2026 bereits vollständig abgerufen worden. Wie Umweltminister Norbert Totschnig im Juli 2026 in einer offiziellen Pressemitteilung mitteilte, sollen für die Sanierungsoffensive im Jahr 2027 erneut 360 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Diese Mittel werden erstmals getrennt, um mehr Planungssicherheit zu schaffen. 179 Millionen Euro sind dabei für den Kesseltausch, beispielsweise auf eine Wärmepumpe, reserviert. Genauere Informationen werden im Herbst 2026 erwartet.

Wer ist für die Wärmepumpen-Förderung berechtigt?

Die finanzielle Unterstützung steht Eigentümer:innen, Bauberechtigten sowie Mieter:innen eines Ein- oder Zweifamilienhauses oder Reihenhauses zu. Den Antrag können nur Privatpersonen stellen. Pro Standort kann ein Förderantrag gestellt werden.

  • Der Hauptwohnsitz muss sich dabei nicht zwingend am Standort des Projekts befinden.

  • Es gibt bei diesem regulären Förderprogramm keine Überprüfung des Einkommens.

  • Es gibt kein Mindestalter für die zu tauschende alte Heizung.

Welche Heizungen werden bei der Sanierungsoffensive gefördert?

Der Staat bezuschusst den Wechsel von fossilen Heizungen wie Ölheizungen, Gasheizungen, Kohle/Koks-Allesbrenner und Elektrospeicherofen.

  • Gefördert wird primär der Anschluss an ein lokales Nahwärme- oder Fernwärmenetz.

  • Der Einbau einer Wärmepumpe oder einer modernen Holzheizung ist ebenfalls förderfähig, wenn der Fern- oder Nahwärmeanschluss technisch nicht machbar oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist.

  • Fossile Heizsysteme oder reine Elektroheizungen erhalten grundsätzlich keine finanzielle Unterstützung.

Wie hoch ist der Zuschuss für eine Wärmepumpe in Österreich?

Die Förderung für den Kesseltausch ist inklusive Förderboni auf maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten begrenzt.

  • Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 7.500 Euro.

  • Bei der gleichzeitigen Installation einer thermischen Solaranlage wird ein Bonus von 2.500 Euro ausgezahlt.

  • Für eine Tiefenbohrung oder Brunnenbohrung (nur bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen) erhalten Sie einen zusätzlichen Bonus von 5.000 Euro.

Welche Voraussetzungen müssen für die Wärmepumpen-Förderung erfüllt sein?

  • Der Einbau einer Wärmepumpe wird im Rahmen der Sanierungsoffensive nur dann gefördert, wenn der Anschluss an eine hocheffiziente oder klimafreundliche Nah-/Fernwärmeversorgung aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist.

  • Sie müssen vor der Registrierung zur Förderung eine Energieberatung in Anspruch nehmen und das entsprechende Beratungsprotokoll vorlegen.

  • Die Installation der Wärmepumpe muss durch einen Fachbetrieb erfolgen.

  • Sie müssen die bautechnischen Vorschriften Ihres Bundeslandes einhalten.

  • Die alte fossile Heizung muss im Zuge des Austauschs fachgerecht demontiert und entsorgt werden.

  • Gefördert werden keine gebrauchten Geräte, sondern nur Neuanschaffungen.

  • Die Rechnung muss an die antragstellende Person innerhalb des gültigen Leistungszeitraumes ausgestellt sein.

Wann wird eine Wärmepumpe statt Nah- oder Fernwärme gefördert?

Grundsätzlich hat der Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz bei der Sanierungsoffensive 2026 Vorrang. Eine Wärmepumpe wird jedoch als Ausnahme gefördert, wenn der Wärmeanschluss für Sie „wirtschaftlich unzumutbar“ ist. Das ist in diesen zwei Fällen gegeben:

  • Die 25-Prozent-Regel: Die Anschaffungskosten für die Wärmepumpe sind mindestens 25 Prozent günstiger als der Fernwärmeanschluss.

  • Die 3-Monats-Frist: Der örtliche Fernwärmebetreiber schickt Ihnen innerhalb von drei Monaten nach Ihrer Anfrage kein Angebot.

Welche Wärmepumpen werden im Rahmen der Sanierungsoffensive gefördert?

Für die Förderung muss eine Wärmepumpe in einem Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie muss die EHPA-Gütesiegelkriterien einhalten.

  • Sie muss in der Liste der förderungsfähigen Wärmepumpen aufgeführt sein.

  • Das Kältemittel der Wärmepumpe darf ein Treibhauspotenzial von maximal 750 GWP-Punkten nicht überschreiten.

  • Bei Geräten mit einem GWP-Wert von über 150 kürzt der Bund die Fördersumme um 20 Prozent.

  • Ab 2027 greift zudem eine strengere EU-Vorgabe: Monoblock-Wärmepumpen bis 50 kW und Split-Geräte bis 12 kW dürfen dann nicht mehr neu in den Verkehr gebracht werden, wenn sie einen GWP-Wert über 150 haben.

  • Die maximale Heizleistung für Ein- und Zweifamilienhäuser ist auf unter 100 Kilowatt begrenzt.

  • Das gesamte Heizsystem darf auf eine Vorlauftemperatur von höchstens 55 °C ausgelegt sein.

So beantragen Sie die Wärmepumpen-Förderung bei der Sanierungsoffensive

  1. Energieberatung: Nehmen Sie eine Energieberatung vor Ort, per Telefon oder auf digitalem Weg in Anspruch. Über die Liste der Energieberatungsstellen finden Sie die passende Anlaufstelle in Ihrem Bundesland.

  2. Registrierung: Mit dem gültigen Protokoll der Energieberatung registrieren Sie sich online über das Online-Portal KPC-Online. Dafür benötigen Sie eine ID Austria oder eine hochgeladene Kopie Ihres amtlichen Lichtbildausweises. Außerdem müssen Sie Angaben zum Projektstandort, dem neuen Heizungssystem und zum Fachbetrieb machen.

  3. 9 Monate Zeit: Ab dem Zeitpunkt der Registrierung ist das Förderbudget für Ihr Projekt reserviert. Sie haben neun Monate Zeit für die Umsetzung.

  4. Umsetzung: Innerhalb dieser Frist lassen Sie den Kesseltausch durch den Fachbetrieb durchführen und bezahlen alle anfallenden Rechnungen.

  5. Antragstellung: Nach Abschluss der Arbeiten reichen Sie den finalen Förderantrag online ein und erhalten nach erfolgreicher Prüfung der Dokumente die Auszahlung.

„Sauber Heizen für Alle“ 2026 - Die Wärmepumpen-Förderung für einkommensschwache Haushalte

Das Förderprogramm „Sauber Heizen für Alle“ ist eine soziale Zusatzförderung des Bundes und richtet sich an einkommensschwache Haushalte in Österreich. Es finanziert den Umstieg von fossilen Heizungen auf klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen mit bis zu 100 Prozent der Kosten. Die Gelder für 2026 sind bereits ausgeschöpft, ein Neustart der Förderung für 2027 ist jedoch geplant.

Wer hat Anspruch auf die Förderung „Sauber Heizen für Alle“?

Die Förderung steht ausschließlich Privatpersonen zur Verfügung, die ein geringes Haushaltseinkommen aufweisen und über Wohneigentum verfügen.

  • Sie müssen zu mindestens 50 Prozent Eigentümer:in des Ein-, Zweifamilien- oder Reihenhauses sein, in dem die Heizung getauscht wird.

  • Sie müssen Ihren Hauptwohnsitz am Standort der Heizung vor dem 31.12.2024 gemeldet haben.

  • Das Einkommen Ihres Haushalts muss zu den untersten zwei Einkommensdezilen in Österreich gehören. Für einen Einpersonenhaushalt entspricht das einem Netto-Monatseinkommen von maximal 1.867 Euro. Bei einem Mehrpersonenhaushalt kommen Gewichtungsfaktoren der Statistik Austria zur Anwendung: Ein Faktor 0,5 für jeden zusätzlichen Erwachsenen und 0,3 für jedes zusätzliche Kind.

  • Beziehen Sie Sozialhilfe oder verfügen über die Zusage einer ORF-Beitrags-Befreiung, erfüllen Sie die Einkommenskriterien automatisch.

Welche Heizsysteme werden gefördert?

Gefördert wird der komplette Austausch von fossilen Heizungen wie Ölheizungen, Gasheizungen, Allesbrenner für Kohle oder Koks und Elektrospeicheröfen gegen klimafreundliche Alternativen.

  • Wie bei der regulären Sanierungsoffensive gilt auch hier ein Vorrang für den Anschluss an Nah- oder Fernwärme.

  • Eine Wärmepumpe wird gefördert, wenn ein klimafreundlicher oder hocheffizienter Nah- oder Fernwärmeanschluss technisch nicht machbar oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Letzteres ist der Fall, wenn die Wärmepumpe mind. 25 Prozent günstiger als der Wärmeanschluss ist.

  • Die Wärmepumpe muss die EHPA-Gütesiegelkriterien erfüllen. Sie darf eine Vorlauftemperatur von maximal 55 °C aufweisen und das Kältemittel darf einen GWP-Wert von 150 nicht überschreiten.

Wie hoch ist der Zuschuss für die Wärmepumpe bei „Sauber Heizen für Alle“?

  • Die Förderung kann bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten betragen.

  • Für den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liegt die Fördergrenze bei 25.586 Euro.

  • Für eine Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe liegt die maximale Gesamtförderung bei 37.550 Euro.

Wie funktioniert der Ablauf der Förderung „Sauber Heizen für Alle“?

Die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ setzt sich aus der Basisförderung des Bundes, der jeweiligen Landesförderung und der Zusatzförderung zusammen. Daher erfolgt die Abwicklung über zwei Stellen: die KPC für den Bund und Ihre jeweilige Landesförderstelle.

  1. Registrierung: Sie registrieren sich online mit einem aktuellen Grundbuchauszug, einer Meldebestätigung und einem Einkommensnachweis. Ihre Unterlagen werden daraufhin zur Prüfung an Ihr Bundesland weitergeleitet.

  2. Energieberatung: Nach positiver Prüfung durch das Land findet eine verpflichtende Energieberatung statt. Diese unterstützt Sie auch bei der Angebotseinholung für die neue Heizung.

  3. Antragstellung: Mit dem Beratungsprotokoll und den Fachfirmen-Angeboten stellen Sie online den Förderantrag. Nach der Genehmigung haben Sie neun Monate Zeit für die Umsetzung und die Einreichung der Endabrechnung.

Zwei Männer betrachten eine Wärmepumpe vor einem Haus.
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Welche Landesförderungen für Wärmepumpen gibt es in Österreich?

Auch die einzelnen Bundesländer und viele Gemeinden bieten eigene Förderungen für den Einbau von Wärmepumpen an. In der Regel sind diese regionalen Programme mit der Bundesförderung kombinierbar.

In der Tabelle finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Wärmepumpen-Förderungen der österreichischen Bundesländer für das Jahr 2026.

Bundesland

Wärmepumpen-Förderung

Details

Burgenland

Förderung von nachhaltigen Technologien zur Ökoenergieerzeugung sowie zur Steigerung der Energieeffizienz

- Bis zu 1.200 € für Erd- oder Wasserwärmepumpen

- Bis zu 1.000 € für Luftwärmepumpen

Kärnten

Sanierung von Eigenheimen und Wohnungen 2026 bis 2028 - Abschnitt B - Austausch von Heizsystemen

- 3.000 € für den Heizungstausch

- 200 € für den hydraulischen Abgleich

Niederösterreich

Wohnbauförderung Wohnungssanierung

- Jährlich 4 % Zuschuss zur Rückzahlung eines Sanierungskredits

- Gefördert wird ein Kredit, der max. 30 % der Sanierungskosten abdeckt

Oberösterreich

Förderprogramm für Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüsse und thermische Solaranlagen

- Max. 50 % der förderungsfähigen Kosten

- Bis zu 1.700 € für Luftwärmepumpen

- Bis zu 2.800 € für Erd-/Wasserwärmepumpen

Salzburg

Erneuerbare Zentralheizungen - Energieförderung Land Salzburg

- Bis zu 3.000 € für den Einbau einer Wärmepumpe (Luft/Wasser, Sole/Wasser, Wasser/Wasser)

- Zuschuss ist auf 40 % der förderungsrelevanten Investitionskosten begrenzt

Steiermark

Förderung des Tausches erneuerbar betriebener Heizungssysteme

- Bis zu 1.500 € für den Austausch von mindestens 15 Jahre alten Biomassekesseln und Wärmepumpen gegen eine neue Wärmepumpe

- Max. 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten

Tirol

Wohnbauförderung Sanierung Wärmepumpenheizung

- Max. 25 % der förderfähigen Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe

- Bis zu 5.325 € Zuschuss für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe unter 50 kW

- Bis zu 9.325 € Zuschuss für Erdreich- oder Wasser-Wärmepumpen unter 50 kW

Vorarlberg

Richtlinie Heizungstausch 2026

- Max. 25 % der förderfähigen Kosten

- Bis zu 1.500 € für Luft-Wärmepumpen

- Bis zu 3.000 € für Erd-/Wasser-Wärmepumpen

Wien

Förderung klimafreundliches Heizen / Sanierung

- Max. 35 % der förderfähigen Kosten

- Eigenheime erhalten max. 8.000 € für Luft-Wärmepumpen bzw. 12.000 € für Erd-/Grundwasser-Wärmepumpen

Stand: September 2026

Können Förderungen für Wärmepumpen miteinander kombiniert werden?

Eine Kombination der Landesförderung mit regionalen Förderprogrammen ist in vielen Fällen möglich. Wichtig ist, dass die Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes eine Kombination gestatten. Dabei darf die Summe aller in Anspruch genommenen Förderungen die Investitionskosten des Projekts nicht übersteigen.

Steuerbonus: Die Ergänzung zur Förderung für Wärmepumpen

Neben der direkten Förderung für Wärmepumpen durch Bund und Länder können Sie über das Öko-Sonderausgabenpauschale zusätzlich Steuern sparen.

Der Steuervorteil im Überblick:

  • Voraussetzungen: Sie nutzen Ihr Eigenheim privat, haben die staatliche Bundesförderung erhalten und Ihr Eigenanteil für die Heizung liegt abzüglich aller Fördergelder über 2.000 Euro.

  • Ihre Ersparnis: Für den Wärmepumpen-Einbau im Rahmen eines Kesseltauschs erhalten Sie fünf Jahre lang jährlich 400 Euro vom Staat zurück. Insgesamt ergibt das eine Ersparnis von 2.000 Euro. Kombinieren Sie den Kesseltausch mit einer thermischen Sanierung, erhalten Sie zusätzlich 800 Euro pro Jahr.

  • Automatische Beantragung: Setzen Sie bei der Endabrechnung Ihrer Förderung für Wärmepumpen beim Bund einfach das entsprechende Häkchen. Die Meldung an das Finanzamt und die jährliche Berücksichtigung in Ihrem Steuerausgleich passieren danach automatisch.

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Welche Förderung gibt es für Wärmepumpen in Österreich?

In Österreich gibt es die bundesweiten Förderungen „Sanierungsoffensive“ und „Sauber Heizen für Alle“ sowie landesspezifische Förderprogramme, z. B. Investitionszuschüsse oder zinsgünstige Kredite. Zusätzlich können Sie über das Öko-Sonderausgabenpauschale einen Teil der Kosten steuerlich geltend machen.

Gibt es aktuell noch Förderungen für Wärmepumpen in Österreich?

Ja, auch wenn die Mittel des Bundes für 2026 bereits ausgeschöpft sind, bieten fast alle Bundesländer und viele Gemeinden weiterhin eigene, aktive Förderprogramme für den Wärmepumpen-Einbau an. Eine Neuauflage der Bundesförderung ist für 2027 mit 360 Millionen Euro geplant.

Wann wird die Förderung für Wärmepumpen ausgezahlt?

Das hängt vom Förderprogramm ab. In der Regel erfolgt die Auszahlung der Wärmepumpen-Förderung nach Abschluss der Installation und der erfolgreichen Einreichung sowie Prüfung der Endabrechnung bei der zuständigen Förderstelle.

Welche Wärmepumpen werden in Österreich gefördert?

In den meisten österreichischen Förderprogrammen werden Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen gefördert. Die Geräte müssen strenge Gütekriterien, wie das EHPA-Siegel, sowie Grenzwerte, wie den GWP-Wert des Kältemittels, erfüllen. Oft gibt es auch Vorgaben zur maximalen Vorlauftemperatur oder zu Lärmgrenzwerten. Einige Förderstellen stellen Listen mit den förderfähigen Modellen bereit.

Wann wird eine Wärmepumpe nicht gefördert?

Eine Wärmepumpen-Förderung entfällt, wenn die technischen Kriterien, z. B. der GWP-Wert, nicht erfüllt sind, es sich um gebrauchte Geräte handelt oder der Einbau nicht durch einen Fachbetrieb erfolgte. Zudem gibt es oft zusätzliche Auflagen, wie den Nachweis über die fachgerechte Entsorgung der alten fossilen Heizung oder Vorgaben zur Ökostrom-Nutzung. Erkundigen Sie sich daher im Vorfeld genau bei Ihrer Behörde oder Fachfirma, welche Auflagen Ihre Wärmepumpe für die Förderung erfüllen muss.

Lina Strauss, Online-Redakteurin
Lina Strauss
Lina Strauss ist seit über drei Jahren bei Aroundhome und hilft unseren Leser:innen mit ihren Artikeln dabei, die wichtigsten Infos zu allen Themen rund ums Haus auf einen Blick zu finden. Ihr Interesse liegt vor allem bei zukunftsweisenden Themen aus dem Energie- und Immobiliensektor.

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