Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe?
Der jährliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe liegt im groben Durchschnitt bei etwa 3.000 bis 6.000 kWh, was Stromkosten von rund 870 bis 1.800 Euro entspricht. Erfahren Sie, mit welchen Stromkosten Sie bei einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus rechnen müssen und wie Sie diese senken können.
Durchschnittlicher Stromverbrauch von Wärmepumpen
Als grobe Orientierung liegt der jährliche Stromverbrauch von Wärmepumpen bei ca. 3.000 bis 6.000 Kilowattstunden (kWh). Je nach energetischem Zustand des Hauses kann eine Wärmepumpe aber auch deutlich mehr oder weniger Strom verbrauchen. Bei einem 150 m² großen Haus kann der Verbrauch je nach energetischem Zustand deutlich abweichen: von etwa 2.000 kWh bei sehr guter Dämmung bis zu etwa 12.000 kWh in einem unsanierten Altbau. Die Werte beziehen sich auf den Stromverbrauch für Raumwärme und Warmwasser.
Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe pro Monat?
Der monatliche Stromverbrauch kann in den kalten Wintermonaten bei etwa 2,4 bis 10 kWh pro m² liegen. Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche entspricht das grob 360 bis 1.500 kWh pro Monat. Dabei handelt es sich um Orientierungswerte: An besonders kalten Tagen kann der Verbrauch höher, an milderen Tagen niedriger ausfallen. Der tatsächliche Verbrauch hängt unter anderem vom energetischen Zustand des Hauses, der Wärmepumpe, der Vorlauftemperatur und dem Warmwasserbedarf ab.
Verteilt man einen Jahresverbrauch von 3.000 bis 6.000 kWh gleichmäßig auf zwölf Monate, ergibt sich rechnerisch ein Monatsverbrauch von etwa 250 bis 500 kWh. In der Heizperiode (Oktober bis April) liegt der tatsächliche Monatsverbrauch jedoch meist höher, weil im Sommer deutlich weniger Energie für die Raumheizung benötigt wird.
Wie hoch ist der Wärmepumpen-Stromverbrauch pro Tag im Winter?
Bei einem monatlichen Winterverbrauch von 360 bis 1.500 kWh entspricht der Stromverbrauch einer Wärmepumpe etwa 12 bis 50 kWh pro Tag für ein 150 m² großes Haus. Pro Quadratmeter sind das rund 0,08 bis 0,33 kWh Stromverbrauch pro Tag. Besonders kalte Tage können den Stromverbrauch der Wärmepumpe punktuell erhöhen, während milde Wintertage den Durchschnitt senken. Eine Heizungsfachfirma kann vor Ort einschätzen, welcher Stromverbrauch für Ihre Wärmepumpe und Ihr Haus zu erwarten ist.
Wie viel kWh Strom verbraucht eine Wärmepumpe pro Stunde?
Eine Wärmepumpe verbraucht im Winter im Durchschnitt über 24 Stunden verteilt etwa 0,004 bis 0,02 kWh pro m² und Stunde. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 150 m² entspricht dies einem durchschnittlichen Stundenverbrauch von 0,6 bis 3 kWh. Allerdings verläuft die tatsächliche Leistungsaufnahme nicht kontinuierlich. Vielmehr taktet die Wärmepumpe je nach Wärmebedarf und ist nur zeitweise in Betrieb.
Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe nach Quadratmetern?
Als grobe Orientierung für Raumwärme und Warmwasser ergeben sich bei einem angenommenen Jahresverbrauch von etwa 20 bis 82 kWh/m² folgende Werte:
Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 100 m²: ca. 2.000 bis 8.200 kWh/Jahr
Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 120 m²: ca. 2.400 bis 9.800 kWh/Jahr
Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 130 m²: ca. 2.600 bis 10.700 kWh/Jahr
Stromverbrauch einer Wärmepumpe bei 180 m²: ca. 3.600 bis 14.800 kWh/Jahr
Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe mit PV-Anlage?
Eine Photovoltaikanlage kann je nach Größe und Solarertrag etwa ein Drittel des Stromverbrauchs Ihrer Wärmepumpe decken. In dem Fall würden Sie nur noch 13 bis 55 kWh/m² pro Jahr aus dem öffentlichen Stromnetz beziehen müssen. Die PV-Anlage würde somit 7 bis 27 kWh/m² mit Solarstrom übernehmen, wodurch sich Ihre Stromkosten entsprechend reduzieren.
Im folgenden Video erklärt Dr. Richard Lucht, Energieexperte bei Thermondo, welche Vorteile der niedrige Stromverbrauch einer Wärmepumpe hat:
Wie kann man den Stromverbrauch einer Wärmepumpe berechnen?
Um den Stromverbrauch einer Wärmepumpe zu berechnen, brauchen Sie folgende Angaben:
Wärmebedarf Ihres Hauses in kWh (z. B. 20.000 kWh)
Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe (z. B. 4)
Die JAZ zeigt, wie effizient Ihre Wärmepumpe arbeitet. Sie gibt das Verhältnis zwischen erzeugter Wärme und eingesetztem Strom an. Eine JAZ von 4 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme erzeugt. Die tatsächliche JAZ hängt unter anderem von der Wärmequelle, der Vorlauftemperatur, der Warmwasserbereitung und dem Anlagenbetrieb ab. Je höher die JAZ ist, desto sparsamer läuft die Wärmepumpe. Moderne Anlagen erreichen Werte zwischen 3 und 5.
Den jährlichen Stromverbrauch einer Wärmepumpe berechnen Sie mit folgender Formel:
Wärmebedarf Gebäude in kWh / Jahresarbeitszahl = Stromverbrauch der Wärmepumpe
Beispiel 1: Stromverbrauch einer Erdwärmepumpe in einem Einfamilienhaus mit 120 m²
Je nach Gebäudestandard und Wärmebedarf liegt der jährliche Stromverbrauch einer Erdwärmepumpe (JAZ 4) in einem 120 m² großen Einfamilienhaus zwischen ca. 1.200 kWh (Neubau) und 6.000 kWh (unsanierter Altbau).
* Berechnungsgrundlage ist eine Erdwärmepumpe mit einer JAZ von 4. Die Werte dienen nur zur Orientierung und können je nach Wärmebedarf, Warmwasserverbrauch und Anlagenbetrieb abweichen.
Beispiel 2: Stromverbrauch einer Luftwärmepumpe in einem Einfamilienhaus mit 150 m²
Je nach Dämmung und Wärmebedarf liegt der jährliche Stromverbrauch einer Luftwärmepumpe (JAZ 3) in einem 150 m² großen Haus zwischen ca. 2.000 kWh (Neubau) und 10.000 kWh (unsanierter Altbau).
* Berechnungsgrundlage ist eine Luftwärmepumpe mit einer JAZ von 3. Die Werte dienen nur zur Orientierung und können je nach Wärmebedarf, Warmwasserverbrauch und Anlagenbetrieb abweichen.
Wovon hängt der Stromverbrauch einer Wärmepumpe ab?
Der tatsächliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt von mehreren Faktoren ab:
Effizienz der Wärmepumpe
Größe und Isolierung des Hauses
Art der Heizkörper
Anzahl und Heizverhalten der Bewohner:innen
Außentemperatur
Effizienz der Wärmepumpe
Je effizienter eine Wärmepumpe arbeitet, desto niedriger ist der Stromverbrauch. Die wichtigste Kennzahl für die Effizienz ist die JAZ. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der erzeugten Wärme und dem dafür eingesetzten Strom unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen. Eine JAZ von 4 bedeutet, dass die Wärmepumpe im Jahresmittel aus 1 kWh Strom etwa 4 kWh Wärme bereitstellt.
Richtwerte für die JAZ je nach Wärmepumpen-Art:
Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt von folgenden Faktoren ab:
Fachgerechte Installation: Eine fehlerfreie Montage und ein stabiles Wärmepumpen-Fundament sind Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb.
Optimaler Standort der Wärmepumpe: Der richtige Standort bietet Schutz vor Witterung, Luftströmen und Frostschäden und minimiert Wärmeverluste.
Einstellung der Heizkurve: Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto weniger Strom wird verbraucht.
Dimensionierung: Die Wärmepumpe muss auf den Heizbedarf des Gebäudes ausgelegt sein, um Effizienzverluste zu vermeiden.
Technik und Kältemittel: Propan-Wärmepumpen sind oft effizienter als Modelle mit synthetischen Kältemitteln.
Größe und energetischer Zustand des Gebäudes
Je größer Ihr Haus ist, desto mehr Heizenergie wird benötigt, um alle Räume auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Eine gute Isolierung reduziert den Wärmeverlust nach außen und sorgt dafür, dass die Wärme im Winter besser im Gebäude gehalten wird. Durch die Wärmedämmung muss die Wärmepumpe weniger Energie aufwenden, um die Räume zu beheizen. Das senkt den Stromverbrauch der Wärmepumpe.
Heizkörper
Eine Wärmepumpe arbeitet besonders effizient und stromsparend in Kombination mit einer Flächenheizung. Fußboden- oder Wandheizungen ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung der Wärme bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen können auch mit hohen Vorlauftemperaturen und mit konventionellen Heizkörpern arbeiten. Der Stromverbrauch ist dann jedoch höher, da sie mehr Energie aufwenden müssen.
Außentemperatur
Der Stromverbrauch von Luftwärmepumpen hängt besonders mit der Außentemperatur zusammen. Sinkt die Außentemperatur, muss die Wärmepumpe mehr Strom aufwenden, um genügend Wärme bereitzustellen, aber auch um das Außengerät und die Leitungen vor Vereisungen zu schützen. Erdwärmepumpen und Wasserwärmepumpen nutzen hingegen das Erdreich oder das Grundwasser, sodass niedrige Außentemperaturen weniger Einfluss auf die Effizienz haben.
Anzahl und Heizverhalten der Hausbewohner:innen
Je mehr Personen in einem Haus leben, desto mehr Räume müssen in der Regel beheizt werden. Das erhöht den Stromverbrauch der Wärmepumpe. Das individuelle Heizverhalten spielt eine wichtige Rolle, um die Stromkosten zu senken. Wenn die Raumtemperaturen besonders hoch eingestellt oder bestimmte Räume dauerhaft beheizt werden, steigt der Energiebedarf deutlich an.
Welche Stromkosten verursachen Wärmepumpen?
Die Wärmepumpe verursacht durchschnittlich Heizkosten von ca. 8 Cent pro kWh. Wie hoch die laufenden Kosten für Ihre Wärmepumpe tatsächlich ausfallen, hängt vor allem von zwei Faktoren ab:
Ihrem Stromtarif: Im Jahr 2026 liegt der durchschnittliche Strompreis in Österreich bei 29 Cent pro kWh (Stand: September 2026).
Dem energetischen Zustand des Gebäudes: Je besser das Haus isoliert ist, desto geringer ist der Wärmebedarf und damit auch der Stromverbrauch.
Die folgende Tabelle veranschaulicht anhand einer Wohnfläche von 150 m², wie viel der jährliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe kostet:
* Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 29 Cent pro kWh und einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5. (Stand: September 2026)
Viele Energieversorger bieten günstigere Wärmepumpen-Tarife an, oft in Kombination mit Ökostrom. Für die Nutzung dieser sogenannten unterbrechbaren Tarife ist ein separater Stromzähler erforderlich. Bei diesen Tarifen kann der Netzbetreiber die Stromzufuhr zur Wärmepumpe bei sehr hoher Netzauslastung für kurze Zeit stoppen, um das Stromnetz zu stabilisieren. Dafür erhalten Sie als Ausgleich einen günstigeren Strompreis.
Wollen Sie sich unabhängiger von den Energieversorgern und möglichen Preisschwankungen machen, lohnt sich eine Solaranlage. Damit können Sie Ihren eigenen Solarstrom produzieren, um die Wärmepumpe zu betreiben, und Kosten sparen.
Mit dieser Formel können Sie die jährlichen Stromkosten für Ihre Wärmepumpe berechnen:
(Gesamtwärmebedarf / JAZ) x Kosten pro kWh = Stromkosten
Beispiel: (20.000 kWh / 3,5) x 0,29 € = 1.657,14 €
Die Kosten für den Stromverbrauch einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5 betragen 1.657,14 € im Jahr, wenn der Haushalt einen Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden hat.
Beispielrechnung für Stromkosten einer Wärmepumpe
Was kostet der Strom für eine Wärmepumpe in einem 100-Quadratmeter-Haus?
Die Stromkosten für eine Wärmepumpe in einem 100 m² großen Haus liegen je nach energetischem Zustand des Hauses zwischen etwa 220 Euro in einem Passivhaus und 1.800 Euro in einem Altbau. Diese Werte ergeben sich bei einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 4 und einem Strompreis von 29 Cent pro kWh.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung. Stand: September 2026.
Was kostet der Stromverbrauch einer Wärmepumpe in einem 120-Quadratmeter-Haus?
Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe in einem 120 m² großen Haus verursacht jährliche Kosten von 350 Euro bis 2.900 Euro – abhängig vom Dämmstandard des Gebäudes. Grundlage der Berechnung sind eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 3 und ein Strompreis von 29 Cent pro kWh.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung. Stand: September 2026.
Wie hoch sind die Stromkosten mit einer Wärmepumpe in einem 150-Quadratmeter-Haus?
Bei einem 150 m² großen Einfamilienhaus und einem Strompreis von 29 Cent ergeben sich jährliche Wärmepumpen-Stromkosten zwischen ca. 370 Euro im gut gedämmten Passivhaus und 3.110 Euro im ungedämmten Altbau mit der schlechtesten Energieeffizienzklasse H.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung. Stand: September 2026.
Welche Wärmepumpen-Kosten gibt es im Altbau?
In einem 150 m² großen, unsanierten Altbau können die jährlichen Stromkosten bei rund 2.000 bis 3.000 Euro liegen. Die tatsächlichen Kosten einer Wärmepumpe im Altbau können je nach Wärmebedarf, JAZ und Strompreis abweichen. Eine energetische Sanierung vor oder parallel zur Wärmepumpen-Nachrüstung kann sich langfristig lohnen, um den Stromverbrauch und die laufenden Kosten zu senken.
Wärmepumpen-Stromkosten im Vergleich zu Öl und Gas
Die Energiekosten von Wärmepumpen liegen in Österreich im groben Durchschnitt bei ca. 8 Cent pro kWh. Die Energiekosten für Gas liegen dagegen bei ca. 10 Cent pro kWh und die für Heizöl bei ca. 16 Cent pro kWh. Sie können Ihre Heizkosten also senken, wenn Sie Ihre Gas- oder Ölheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten. Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Heizkosten der drei Systeme im direkten Vergleich:
* Berechnungsbasis: Ein angenommener Wärmebedarf von 20.000 kWh pro Jahr für ein ca. 150 m² großes Einfamilienhaus. Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.
Tipps, um den Wärmepumpen-Stromverbrauch zu senken
Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Komponenten wie Filter und Ventilatoren regelmäßig reinigen und den Heizbetrieb kontrollieren. So kann der Betrieb reibungslos laufen und der Stromverbrauch der Wärmepumpe bleibt niedrig.
Verbesserte Isolierung des Hauses: Eine gute Dämmung minimiert Wärmeverluste und reduziert den Energiebedarf der Wärmepumpe.
Flächenheizung: Fußbodenheizungen oder Wandheizungen geben die Wärme über eine große Fläche ab. Deshalb benötigen sie deutlich niedrigere Vorlauftemperaturen, was den Stromverbrauch der Wärmepumpe senkt.
Richtige Dimensionierung: Die Wärmepumpe muss zum Haus passen. Eine zu klein dimensionierte Wärmepumpe kann bei tiefen Außentemperaturen häufiger eine Zusatzheizung benötigen. Eine zu große Anlage kann dagegen durch häufiges Takten Effizienzverluste verursachen.
Optimale Einstellungen: Die richtige Raumtemperatur kann den Stromverbrauch deutlich reduzieren.
Nachhaltiges Heizverhalten: Der Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe lässt sich senken, indem Sie Ihre Heizung richtig einstellen und unnötig hohe Temperaturen vermeiden.
Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihre Hausprojekte erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.
Jetzt Fachfirma finden- > 500.000
erfolgreich an Fachfirmen vermittelte Aufträge pro Jahr
- 15
Jahre Markterfahrung in verschiedensten Branchen
- > 40
Produkte und Dienstleistungen rund ums Eigenheim
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Strom verbraucht ein Einfamilienhaus im Jahr mit einer Wärmepumpe?
Der durchschnittliche Stromverbrauch von Wärmepumpen in Einfamilienhäusern liegt bei ca. 20 bis 36 kWh pro m² im Jahr. Die Spanne kann je nach Größe und energetischem Zustand des Hauses von unter 20 bis über 80 kWh pro m² im Jahr reichen.
Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe hat in einem Einfamilienhaus von 150 m² jährlich einen Stromverbrauch zwischen ca. 2.500 und 10.000 kWh. Die Jahresarbeitszahl liegt bei 2,5 bis 4. Der genaue Verbrauch hängt von der Gebäudedämmung, dem Nutzerverhalten und der Effizienz der Wärmepumpe ab.
Verbrauchen Wärmepumpen zu viel Strom?
Ein Stromverbrauch ab einem Wert von ca. 83 kWh pro m² und Jahr gilt als zu hoch. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 29 Cent pro kWh bedeutet das, dass Sie im Jahr mehr als 24 Euro pro m² für Warmwasser und Raumwärme zahlen. Ist das der Fall, sollten Sie sich von Energieexpert:innen beraten lassen und Effizienzmaßnahmen wie eine Gebäudedämmung in Betracht ziehen.
Welche Wärmepumpe verbraucht am wenigsten Strom?
Den niedrigsten Stromverbrauch haben Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 5. Solche Werte werden typischerweise von Wasser-Wasser- oder Erdwärmepumpen erreicht. Sie nutzen Grundwasser, Abwasser oder das Erdreich als Wärmequelle. Daher haben sie im Vergleich zu Luftwärmepumpen weniger Effizienzverluste durch schwankende Außentemperaturen.