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Voraussetzungen für Solaranlagen

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Die Voraussetzungen für den Betrieb einer Solaranlage haben sich in den letzten Jahren vereinfacht. Durch technische Weiterentwicklungen und moderne Installationsmethoden kann fast jeder Haushalt Photovoltaik nutzen. Dennoch gibt es einige Bedingungen, die das Dach erfüllen muss, damit eine Solaranlage montiert werden kann und rentabel ist. In unserer Checkliste sehen Sie auf einen Blick, welche Voraussetzungen Sie bereits erfüllen und wo Sie noch nachrüsten können.

Unsere Autorin Undine Tackmann  ist Senior Editor bei Aroundhome und Expertin auf dem Gebiet Energieeffizienz und für Solaranlagen
Undine Tackmann
Aktualisiert am
Blaues Haus mit hellem Dach und einer Solaranlage
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Wo möchten Sie die Photovoltaikanlage installieren?

Checkliste: Die wichtigsten Voraussetzungen für Photovoltaik

  • Auf Ihrer Liegenschaft gibt es ein Dach oder eine geeignete Fläche, die sonnig und groß genug für eine wirtschaftliche PV-Anlage ist.

  • Die PV-Anlage lässt sich nach Süden, Osten oder Westen in einem geeigneten Winkel ausrichten.

  • Es sind möglichst wenige Verschattungen vorhanden bzw. diese wurden in der Planung berücksichtigt.

  • Eine sichere, sturm- und schneelastfeste Montage der PV-Module ist technisch möglich.

  • Das Dach ist tragfähig und in gutem Zustand.

  • Anstehende Dachsanierungen sowie eine ggf. notwendige Asbest-/Eternit-Sanierung wurden bereits erledigt oder werden vor der PV-Installation durchgeführt.

  • Sie kennen Ihren Jahresstromverbrauch und können daraus die passende Anlagengröße ableiten.

  • Sie wissen, wie Sie Ihren Eigenverbrauch erhöhen z. B. mit Energiemanagementsystem, Stromspeicher, Wallbox, Wärmepumpe.

  • Sie haben geklärt, ob für Ihre Anlage Genehmigungen/Anzeigen nötig sind und haben die

    Netz-Anmeldung vor Baubeginn beim Netzbetreiber angestoßen.

  • Falls Sie Förderungen nutzen möchten, stellen Sie den Antrag vor der Inbetriebnahme und prüfen die Kombinierbarkeit.

Welche Voraussetzungen gibt es an den Standort einer Solaranlage?

Photovoltaik ist bei Eigentümerinnen und Eigentümern beliebt, doch nicht jede Liegenschaft bietet auf dem ersten Blick ideale Voraussetzungen für eine PV-Anlage. Heutzutage gibt es jedoch viele Stellschrauben, mit denen Sie Ihre Grundbedingungen bei der Planung Ihrer Sonnenstromanlage verbessern können. Im ersten Schritt sollten Sie prüfen, ob Ihr Standort für eine wirtschaftlich rentable Solaranlage geeignet ist.

Ist Ihr Wohnort für Photovoltaik geeignet?

Die erste Voraussetzung für eine Solaranlage ist ausreichend Sonneneinstrahlung am Standort. Je mehr Sonne auf Ihre PV-Module trifft, desto höher ist Ihr Sonnenstrom-Ertrag und desto weniger sind Sie auf teuren Netzstrom angewiesen. Ob sich Ihre Liegenschaft für Photovoltaik eignet, können Sie leicht in einem Solarkataster einsehen. Fast jedes Bundesland sowie Energieversorger wie die Salzburg AG bietet einen kostenlosen Zugang zu interaktiven Landkarten oder einem PV-Rechner, um das Potenzial vorab zu prüfen.

In Österreich gibt es kaum eine Gegend, in der sich eine PV-Anlage nicht lohnt. Im Durchschnitt liegt der Sonnenstrom-Ertrag bei etwa 1.000 bis 1.050 kWh pro kWp. Im Süden ist der Ertrag aufgrund der höheren Globalstrahlung in der Regel etwas höher, während er im Norden des Landes etwas niedriger ausfallen kann.

Wo kann man eine PV-Anlage anbringen?

Am bekanntesten und häufigsten verbreitet sind PV-Anlagen auf dem Hausdach. Das liegt am oft günstigen Neigungswinkel für die Sonneneinstrahlung und der großzügigen Fläche, die zur Verfügung steht. Falls das Dach Ihres Eigenheims jedoch nicht für Photovoltaik geeignet ist oder aus ästhetischen Gründen für Sie die sogenannte Aufdachanlage nicht infrage kommt, gibt es inzwischen zahlreiche Alternativen, die ebenfalls einen hohen Sonnenstrom-Ertrag generieren.

Folgende Möglichkeiten gibt es für Photovoltaik:

Zwei Installateure montieren ein Solarmodul auf ein Hausdach.
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Erfüllt Ihr Dach die Voraussetzungen für eine PV-Anlage?

Im zweiten Schritt sollten Sie sich fragen, ob für Photovoltaik alle Voraussetzungen vom Dach Ihrer Liegenschaft erfüllt werden. Dazu gehört nicht nur die Ausrichtung, Neigung und Fläche des Dachs. Entscheidend ist auch, ob das Dachtragwerk stabil und intakt ist. Folgende Punkte sollten Sie frühzeitig prüfen:

  • Ist die Ausrichtung der Anlage so, dass genügend Sonnenstrahlen auf die PV-Module treffen?

  • Passt die Neigung des Daches zur Ausrichtung, um einen günstigen Winkel für die Sonneneinstrahlung zu erhalten?

  • Bietet das Dach ausreichend Platz oder ist eine andere Fläche vielleicht besser geeignet?

  • Gibt es Verschattungen von umliegenden Objekten, die den Solarertrag erheblich schmälern?

  • Ist das Dachmaterial für eine problemlose Installation geeignet oder wurde Asbest oder asbesthaltiges Eternit verarbeitet?

  • Ist das Dachtragwerk stabil genug, um die Last der Solaranlage auch bei Wind und Schnee sicher zu tragen?

  • Ist das Dach in gutem Zustand oder sind eventuelle Reparaturen vor der Installation erforderlich?

  • Sind behördliche Genehmigungen für die Installation einer PV-Anlage erforderlich, z. B. wegen Denkmalschutz?

Welche Dacheindeckung ist am besten für Photovoltaik?

Die meisten Dacheindeckungen sind für eine PV-Anlage geeignet. Haben Sie zum Beispiel ein Ziegeldach, Blechdach oder Falzdach, ist eine Solar-Installation oft problemlos möglich. Bei einem Schieferdach ist der Montageaufwand in der Regel etwas höher, da Schiefer leichter brechen kann.

Bei älteren Häuser kann noch ein asbesthaltiges Eternitdach oder Asbestdach vorliegen. Wurde ein schädlicher Baustoff bei Ihrem Dach verwendet, muss vor der Installation der Sonnenstromanlage eine Dachsanierung erfolgen, da eine Bearbeitung oder Überbauung gesetzlich untersagt ist.

Neben der klassischen Aufdach-Montage steht Ihnen die Indach-Photovoltaikanlage zur Auswahl. Als dritte Alternative gibt es auch die Möglichkeit, das Dach mit Solardachziegeln belegen zu lassen, statt die großen Solarmodule zu installieren.

Solardachziegel auf dem Dach mit schwarzen Ziegeln
Solardachziegel sind eine teurere Alternative zur klassischen Dacheindeckung.

Solardachziegel sind eine teurere Alternative zur klassischen Dacheindeckung.

Tipp: Bei einer Dachsanierung Photovoltaik von Beginn an mitdenken

Steht eine Dachsanierung bei Ihnen an? Dann sollten Sie von Anfang an über die Installation einer PV-Anlage nachdenken und die Arbeiten am besten in einem Durchgang von einem Professionisten erledigen lassen. So sparen Sie nicht nur doppelte Kosten für die Einrüstung, sondern auch Zeit, in der Ihr Alltag von Bauarbeiten eingeschränkt ist. Zudem profitieren Sie in diesem Fall oft von kombinierten Fördermöglichkeiten wie dem Sanierungsbonus, der den gleichzeitigen Umstieg auf erneuerbare Energien finanziell besonders attraktiv macht.

Erlaubt die Statik die Installation einer PV-Anlage?

Für die Befestigung der Unterkonstruktion und der Module sind eine gute Stabilität und die Unversehrtheit des Dachtragwerks Grundvoraussetzungen. PV-Module mit Unterkonstruktion wiegen ca. 20 Kilogramm pro m². Außerdem muss noch die zusätzliche Last bei Schnee und Wind berücksichtigt werden. Für Eigentümer:innen ist es wichtig zu wissen, ob das Dach ihrer Liegenschaft stabil genug ist, um dieses zusätzliche Gewicht zu tragen. Im Zweifelsfall können Sie die Stabilität von Statiker:innen oder einem PV-Fachbetrieb prüfen lassen.

Nahaufnahme von blauen Solarmodulen mit einem klaren Rastermuster, beleuchtet von hellem Sonnenlicht. Die Module gehören zu einer Solaranlage auf einem Wohnhaus und erzeugen erneuerbare Energie zur nachhaltigen Stromversorgung.
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Wie viel Dachfläche steht für Photovoltaik zur Verfügung?

Damit sich eine PV-Anlage lohnt und schneller amortisiert, sollte sie möglichst viel des Strombedarfs Ihres Haushalts decken. Dafür ist es wichtig, die passende Größe der Dachfläche für die benötigte Leistung der PV-Anlage zu ermitteln. Die Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus sollte im Durchschnitt mindestens 7 bis 10 kWp groß sein, wofür eine belegbare Dachfläche von ca. 35 bis 50 m² erforderlich ist.

So berechnen Sie die Dachflächengröße für die PV-Anlage:

  1. Ermitteln Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch, zum Beispiel mithilfe der letzten Stromabrechnung.

  2. Legen Sie die Anlagengröße fest: 1 kWp installierte Leistung liefert pro Jahr ca. 1.000 bis 1.050 kWh Strom.

  3. Ermitteln Sie die nötige Dachfläche: Für 1 kWp werden ca. 6 m² Dachfläche belegt.

Beispiel für passende Dachfläche

Angenommen Ihr Haushalt hat einen Stromverbrauch von 4.500 kWh, dann würde eine Photovoltaikanlage mit 5 kWp Leistung diesen decken. Für so eine Anlagenleistung benötigen Sie eine belegbare Dachfläche von ca. 30 m². Wichtig: Je wirkungsstärker die PV-Module sind, desto weniger Fläche ist erforderlich.

ARTIKEL: Kosten & Preise für Solaranlagen

Gibt es Verschattung auf dem Dach?

Unter idealen Voraussetzungen gibt es möglichst wenig Verschattungen auf der Photovoltaikanlage. Denn wenn Schatten von Bäumen, Dachfenstern, Schornsteinen etc. auf die PV-Module fallen, schmälert das den Solarertrag.

Mittlerweile ist die Photovoltaiktechnik jedoch so fortgeschritten, dass die Solaranlage selbst bei Verschattungen Solarstrom produziert und wirtschaftlich rentabel arbeiten kann. Ein Fachbetrieb für Photovoltaik kann Sie hierzu beraten und eine Verschattungsanalyse des Standortes durchführen.

Grafik eines Wohnhauses, auf dessen Satteldach Objekte wie Gaube und Schornstein dargestellt sind, die Verschattungen verursachen
Verschattungen und Objekte wie Dachfenster sollten von der Gesamtfläche abgezogen werden.
So können Sie Verschattungen berechnen:

Kennen Sie Ihre Dachgröße nicht, können Sie als groben Richtwert Ihre Hauslänge mit der Hausbreite multiplizieren. Anschließend ziehen Sie die Größe aller Objekte auf dem Dach ab. Wirft eines dieser Objekte einen Schatten auf das Dach, rechnen Sie mit der doppelten Größe des Gegenstandes. So haben Sie einen ungefähren Richtwert für Verschattungen.

Wie sind die Ausrichtung und Neigung des Daches?

Eine optimale Dachausrichtung für eine PV-Anlage ist nach Süden mit einer Dachneigung von 30 bis 35 Grad. Dies ist aber für Photovoltaik keine Voraussetzung beim Dach. Auch bei einer West- oder Ost-Ausrichtung kann genügend Sonnenstrom produziert werden, damit sich die Anlage lohnt. Allerdings muss dafür der Winkel auf 10 bis 20 Grad angepasst werden.

Es gibt verschiedene Montagesysteme für PV-Anlagen, mit der sich auch die Ausrichtung beeinflussen lässt. PV-Module können z. B. aufgeständert montiert werden, um die ideale Ausrichtung zu erzielen. So kann sogar eine ungünstige Lage des Hauses ausgeglichen werden.

Möglicher Solarstromertrag je Dachneigung und -ausrichtung in Prozent
Eine Südausrichtung bringt den höchsten Solarertrag, aber auch andere Ausrichtungen lohnen sich.

Voraussetzungen zur Einspeisung von Solarstrom

Die Einspeisung von Sonnenstrom ist bei PV-Anlagen keine Voraussetzung, aber dennoch empfehlenswert. Denn Sie erhalten eine Vergütung für Ihren Solarstrom, den Sie nicht verbrauchen, sondern ins öffentliche Netz einspeisen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: den Marktpreis über die OeMAG, einen Einspeisetarif Ihres lokalen Energieversorgers oder einen anderen Tarif.

Zusätzlich können Sie über die EAG-Marktprämie eine Förderung für eingespeisten Strom erhalten, wenn Sie einen EAG-Investitionszuschuss beantragt haben. Vor der Inbetriebnahme müssen Sie Ihre PV-Anlage beim Netzbetreiber anmelden. Daraufhin wird bei Ihnen ein Zweirichtungszähler (Smart Meter) installiert, der sowohl den Strombezug als auch die Einspeisung misst.

Folgende Schritte sind für die Einspeisung erforderlich:

  • Vor dem Bau: Kontakt mit dem Netzbetreiber aufnehmen und Zählpunkt beantragen

  • Nach der Inbetriebnahme: Inbetriebnahmeprotokoll an den Netzbetreiber übermitteln

  • Zählerwechsel: Der Netzbetreiber installiert einen Zweirichtungszähler (Smart Meter)

  • Anmeldung bei der OeMAG oder EAG-Abwicklungsstelle: Online-Antrag über das Ticketsystem für Einspeisung zum Marktpreis oder zur Marktprämie

  • Alternative: Einspeisetarif direkt mit lokalem Energieversorger vereinbaren wie z. B. Wien Energie, Salzburg AG

  • Vergütungshöhe: Die Vergütungshöhe wird zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme bzw. des Vertragsabschlusses festgelegt. Bei der EAG-Marktprämie erfolgt die Förderung über einen festgelegten Zeitraum.

Voraussetzungen für Photovoltaik zum Eigenverbrauch

Eine weitere Voraussetzung, damit sich die PV-Anlage auch lohnt, ist ein hoher Eigenverbrauch des Solarstroms. Denn je mehr Sie selbst von Ihrem günstig produzierten Solarstrom nutzen, desto weniger Strom müssen Sie vom Energieversorger dazukaufen.

Wichtig: Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage deckt nur ca. 30 Prozent des Eigenverbrauchs, da mehr Strom in den Zeiten verbraucht wird, in denen die Sonne nicht scheint. Sie können allerdings Ihren Eigenverbrauch durch gezielte Maßnahmen erhöhen.

Diese zusätzlichen Bauteile erhöhen den Eigenverbrauch:

Kleines Modellhaus mit Solaranlage auf Dach
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Rechtliche Voraussetzungen für PV-Anlagen

Schließlich müssen Sie bei der Photovoltaik-Installation Voraussetzungen berücksichtigen, die gesetzlich verankert sind. Folgende gesetzliche Regelungen für Solaranlagen sollten Eigentümer:innen kennen:

Anmeldung und Genehmigungen

  • Anmeldung beim Netzbetreiber: Die Anmeldung muss vor Baubeginn erfolgen. Nehmen Sie Kontakt mit dem Netzbetreiber auf und beantragen Sie den Zählpunkt.

  • Baugenehmigung: In den meisten Fällen sind Photovoltaikanlagen in Österreich bewilligungs- und anzeigefrei. Ausnahmen können bei Denkmalschutz, besonderen Bauwerken oder bestimmten örtlichen Vorschriften gelten.

  • Denkmalschutz: Steht Ihr Gebäude unter Denkmalschutz, ist eine Genehmigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde erforderlich.

  • Inselanlagen: Bei einer sogenannten Inselanlage (Off-Grid-System), die nicht ans Stromnetz angeschlossen ist, ist keine Anmeldung beim Netzbetreiber erforderlich.

Steuerliche Aspekte:

  • Einkommensteuer: Photovoltaikanlagen mit einer Engpassleistung bis 35 kWp und Anschlussleistung bis 25 kWp sind von der Einkommensteuer befreit (§ 3 Abs. 1 Z 39 EStG, ab 2023).

  • Umsatzsteuer: Aktuell gilt für PV-Module der Normalsteuersatz von 20 Prozent. Verträge, die vor dem 7. März 2025 abgeschlossen wurden, fielen noch unter den Nullsteuersatz (Stand April 2026).

  • Vorsteuerabzug: Wenn der privat genutzte Strom die eingespeiste Menge übersteigt, steht der Vorsteuerabzug nicht zu.

Fördervoraussetzungen:

  • Antragstellung vor Inbetriebnahme: Bei der EAG-Förderung muss der Antrag vor Inbetriebnahme der Anlage gestellt werden.

  • Ticket-System: Die Antragstellung erfolgt über das Online-Ticketsystem der EAG-Abwicklungsstelle während der Fördercalls.

  • Kombinierbarkeit prüfen: Landes- und Bundesförderungen können oft kombiniert werden. Prüfen Sie die jeweiligen Bedingungen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich heraus, ob mein Dach für Solar geeignet ist?

Die meisten Dächer von Wohnhäusern in Österreich sind für Photovoltaik geeignet. Einen ersten Überblick erhalten Sie kostenlos auf einer digitalen Landkarte eines Solarkatasters. Um sicherzugehen, können Sie die Voraussetzungen Ihres Dachs für PV durch einen lokalen Professionisten prüfen lassen.

Welche Dächer sind für Photovoltaik nicht geeignet?

Nicht geeignet für PV-Anlagen sind Dächer, deren Dachtragwerk instabil ist. Sanierungsbedürftige Dächer sollten vorab instand gesetzt werden. Zudem müssen Eternitdächer mit Asbestanteil zwingend einer Dachsanierung unterzogen werden, da asbesthaltige Platten in Österreich laut Gesetz weder angebohrt noch überbaut werden dürfen. Da eine fachgerechte Montage von PV-Modulen jedoch eine mechanische Befestigung erfordert, ist eine Neueindeckung hier unumgänglich.

Wie alt darf ein Dach für eine Solaranlage sein?

Sie müssen bedenken, dass eine Solaranlage eine Lebensdauer von mindestens 20 bis 25 Jahren hat. So lange sollte Ihr Dach also noch halten und im Idealfall ohne Reparatur auskommen. Eine Sanierung ist bei vielen Dächern nach ca. 50 Jahren nötig.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine PV-Anlage?

Damit sich eine PV-Anlage auf Ihrem Dach lohnt, sollte die Fläche auf Ihrer Liegenschaft ausreichend groß, das Dachtragwerk stabil und die Eindeckung in gutem Zustand sein. Die optimale Ausrichtung für Sonnenstromanlagen ist nach Süden mit einer Dachneigung zwischen 30 und 35 Grad. Die PV-Module sollten möglichst frei von Verschattungen sein. Dank vieler unterschiedlicher Unterkonstruktionen und Montageoptionen erfüllt fast jedes Dach die Voraussetzungen für Photovoltaik in Österreich.

Welche Genehmigungen brauche ich für eine Photovoltaikanlage?

Damit eine PV-Anlage rechtssicher betrieben werden kann, sind meist drei Bereiche relevant:

  • das Baurecht (Ländersache),

  • das Elektrizitätsrecht (Netzbetreiber)

  • und gegebenenfalls der Denkmalschutz.

In den meisten Bundesländern sind private Anlagen auf dem Hausdach mittlerweile bewilligungsfrei oder lediglich anzeigepflichtig, sofern sie bündig im oder am Dach montiert werden. Wichtig ist jedoch, vorab eine Einspeisezusage beim lokalen Netzbetreiber einzuholen, damit der Professionist die Anlage an das öffentliche Netz anschließen darf. In Schutzzonen oder bei denkmalgeschützten Liegenschaften ist zusätzlich eine Genehmigung der Gemeinde oder des Bundesdenkmalamts erforderlich.

Liegen Solarmodule immer flach am Dach an?

Nein, je nach gewünschtem Neigungswinkel können die Module auch aufgeständert werden. Entscheiden Sie sich für eine Indach-Montage, kann der Winkel allerdings nicht verändert werden.

Unsere Autorin Undine Tackmann  ist Senior Editor bei Aroundhome und Expertin auf dem Gebiet Energieeffizienz und für Solaranlagen
Undine Tackmann
Undine Tackmann hat sich bei Aroundhome auf den Energiebereich spezialisiert. Mit ihrer Expertise verfasst sie Artikel, die komplexe Energiethemen verständlich aufbereiten. Sie konzentriert sich auf nachhaltige Energielösungen und innovative Trends, um Leser:innen bei der Entscheidungsfindung für eine grünere Zukunft zu unterstützen.

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