Was kostet eine neue Heizung 2026?
Eine neue Heizung kostet zwischen 4.000 und 70.000 Euro. In der Anschaffung sind in der Regel Elektroheizungen, Fernwärme und Solarthermie am günstigsten. Im Betrieb sparen Sie mit klimafreundlichen Heizungen wie einer Wärmepumpe am meisten. Sehen Sie die Kosten für alle Heizsysteme im Überblick.
Die Anschaffungskosten für Heizungen in Österreich im Überblick
Der Einbau einer neuen Heizung kostet zwischen 4.000 und 70.000 Euro, abhängig vom gewählten Heizsystem. Mit zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen können die Kosten noch weiter steigen. Klassische Öl-, Gas- oder Elektroheizungen sind in der Anschaffung meist günstiger als klimafreundliche Alternativen wie eine Wärmepumpe oder Pelletheizung. Langfristig sparen Sie mit erneuerbaren Energien jedoch deutlich an Heizkosten.
Unsere Tabelle hilft Ihnen, die Preise für die verschiedenen Heizungsanlagen in Österreich zu vergleichen.
* Preise sind Durchschnittswerte für ein 120 m² großes Einfamilienhaus und dienen zur Orientierung. Stand: September 2026
Anschaffungskosten Ihrer Heizung mit Förderungen senken
Der Bund unterstützt den Wechsel von fossilen Heizungen wie Öl oder Gas zu klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen, Holzheizungen oder Nah-/Fernwärme mit attraktiven Heizungsförderungen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Fördertöpfe des Bundes für das Jahr 2026 aktuell ausgeschöpft. Neue Förderrichtlinien und Budgets für das Jahr 2027 werden für diesen Herbst erwartet. Zusätzlich können regionale Zuschüsse der Bundesländer und Gemeinden verfügbar sein. Außerdem können Sie einen steuerlichen Bonus für den Kesseltausch nutzen. Ihre Fachfirma hilft Ihnen bei der Förderung für Ihre Heizung.
Mit welchen Betriebskosten müssen Sie je Heiztyp rechnen?
Die Betriebskosten für Ihre Heizung liegen je nach System zwischen 1.200 und 4.350 Euro pro Jahr für ein Einfamilienhaus mit einem Heizbedarf von 15.000 kWh. Am günstigsten heizen Sie mit erneuerbaren Energien wie einer Wärmepumpe oder Pelletheizung (ca. 8 bis 9 Cent pro kWh). Fossile Öl- und Gasheizungen und direkte Elektroheizungen sind deutlich teurer (12 bis 29 Cent pro kWh). Neben dem Heizungstyp beeinflussen die Wohnfläche, das Nutzerverhalten und der energetische Zustand des Gebäudes die tatsächlichen Kosten.
Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht der durchschnittlichen Energiekosten verschiedener Heizungen in Österreich:
* Preise sind Richtwerte und dienen zur Orientierung. Stand: September 2026
Wärmepumpen und Pelletheizungen verursachen die niedrigsten Betriebskosten. Dabei ist die Funktion der Wärmepumpe besonders effizient: Aus einer Einheit Strom erzeugt sie drei bis fünf Einheiten Wärme. Fernwärme sowie Gas- oder Ölheizungen liegen preislich im Mittelfeld. Allerdings werden Heizöl und Erdgas durch den steigenden CO2-Preis in den kommenden Jahren erheblich teurer. Am teuersten heizen Sie aktuell mit direkten Elektroheizungen wie einer Infrarotheizung.
Wie lassen sich Heizkosten senken?
Solarstrom nutzen: Mit einer Solaranlage senken Sie die Stromkosten für Wärmepumpen oder Elektroheizungen deutlich.
Energetisch sanieren: Eine neue Wärmedämmung und der Austausch alter Fenster zählen zu den wirkungsvollsten Methoden, um den Energiebedarf des Hauses zu senken.
Heizung optimieren: Auch kleinere Sanierungsmaßnahmen wie die Entlüftung der Heizkörper, der Einbau smarter Thermostate oder ein hydraulischer Abgleich lohnen sich, um die Heizkosten zu senken.
Heizverhalten anpassen: Indem Sie richtig heizen und lüften, können Sie direkt und ohne zusätzliche Investitionen Heizkosten sparen. Ein Grad weniger Raumtemperatur spart bereits etwa sechs Prozent Energie.
Wie hoch sind die Wartungskosten für unterschiedliche Heizungssysteme?
Damit Ihre Heizung lange einwandfrei funktioniert und nicht durch Verunreinigungen an Effizienz einbüßt, muss ungefähr einmal im Jahr eine Heizungswartung durchgeführt werden. Dabei wird die Anlage meist gereinigt und die Funktion und Regelungstechnik geprüft. Mit einem Wartungsvertrag mit Ihrem Heizungsfachbetrieb können Sie die Kosten häufig senken. Bei Heizsystemen mit einem Schornstein, wie Öl-, Gas- oder Pelletheizungen, fallen außerdem regelmäßige Kosten für den Rauchfangkehrer an.
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung. Stand: August 2026
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Häufig gestellte Fragen
Welche Art zu heizen ist am günstigsten?
Langfristig sind Wärmepumpen und Pelletheizungen am günstigsten. Sie haben zwar höhere Anschaffungskosten, verursachen aber die niedrigsten laufenden Betriebskosten (ca. 8 bis 9 Cent pro kWh) und werden staatlich stark gefördert. In der reinen Anschaffung ist eine Elektroheizung am billigsten, sie ist durch die extrem hohen Stromkosten auf Dauer jedoch die teuerste Variante.
Was kostet eine neue Heizung in Österreich?
Die Anschaffungskosten einer neuen Heizung variieren je nachdem, für welches System Sie sich entscheiden. Die Preise liegen zwischen 4.000 Euro für eine Elektroheizung und 70.000 Euro für eine Wärmepumpe. Dank staatlicher Förderungen lassen sich die Kosten für klimafreundliche Heizungen jedoch senken. Ab 2027 sind voraussichtlich wieder neue Bundesförderungen für den Kesseltausch verfügbar.
Was kostet ein Heizungsinstallateur pro Stunde?
Ein Heizungsinstallateur oder eine Heizungsinstallateurin kostet ca. 90 bis 120 Euro pro Stunde. Je nach Region gibt es Unterschiede bei den Stundensätzen. Der Stundensatz ist nicht das Bruttogehalt der Handwerker:innen, sondern der Preis, den der Betrieb den Kund:innen in Rechnung stellt, also inklusive Gewinnmarge und Nebenkosten.